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Traben Berlin-Mariendorf: Derbysieger wird auch „gekrönt“

Velten von Flevo auch im BC-Hauptlauf für Dreijährige nicht zu stoppen.
Der aktuelle Derbysieger Velten von Flevo (Foto) aus dem Besitz von Sigrid Velten und Ex-Eishockeyprofi Bernie Johnston (Hochheim/auf dem Foto links) war am Sonntag auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf auch in dem mit 24.792 Euro dotierten Hauptlauf um die „Züchter-Krone“ (Breeders Crown) für die dreijährigen Hengste und Wallache nicht zu stoppen. Mit dem amtierenden Weltmeister Rick Ebbinge (NL) im Sulky kam Velten von Flevo als 14:10-Favorit zu einem leichten Erfolg vor dem ebenfalls hoch eingeschätzten Rancoon (32:10) mit Rudi Haller (Vaterstetten). Als Dritter sorgte der 468:10-Außenseiter Man U, gesteuert von Thomas Panschow (Bladenhorst), für eine faustdicke Überraschung.

Im Gegensatz zu Velten von Flevo konnte die Stutenderby-Siegerin La Grace ihren Triumph von Anfang August nicht wiederholen. Im Hauptlauf für die dreijährigen Stuten (ebenfalls um 24.792 Euro) musste sich die 12:10-Favoritin, die dem Berliner Rennbahn-Besitzer Ulrich Mommert gehört, mit Berufsfahrer-Champion Michael Nimczyk (Willich) der 70:10-Chance Rock my Dreams mit ihrem Trainer und Besitzer Josef Franzl (Arget-Sauerlach) nach Kampf knapp mit einem Kopf geschlagen geben. Auf Rang drei landete Jessy Schermer (157:10) mit Rick Ebbinge.

In den weiteren Breeders Crown (BC)-Hauptläufen dominierten Pferde jeweils Gäste aus dem Ausland. Bei den zweijährigen Stuten hatte die in Schweden vorbereitete Taste of Diamonds mit ihrem dänischen Fahrer Ken Ecce als 19:10-Favoritin das bessere Ende für sich. Bei den gleichaltrigen Hengsten und Wallachen triumphierte der 130:10-Außenseiter Wild West Diamant mit dem Niederländer Robbin Bakker im Sulky. Beide Rennen waren mit jeweils 16.702 Euro dotiert.

Bei den Vierjährigen gewann die hoch eingeschätzte Cahaya (20:10) mit dem Niederländer Dino Tesselaar das mit beachtlichen 47.795 Euro dotierte Stutenrennen. Beim sogenannten „starken Geschlecht“ (Dotierung 33.456 Euro) schnappte sich Weltmeister Rick Ebbinge mit Inspector Bros (44:10) eine weitere „Krone“.

Nach insgesamt 13 Prüfungen lag der Wettumsatz bei 284.275 Euro (Schnitt pro Rennen 21.867 Euro). Davon wurden 104.858 Euro (Schnitt 8.066 Euro) auf der Rennbahn selbst gewettet.

Foto-Quelle: Trabrennverein Berlin-Mariendorf/Heiko Lingk

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