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Hallescher FC legt Einspruch gegen Münster-Spielwertung ein

In der Drittliga-Partie gab es Missverständnis bei Ein- und Auswechslung.
Drittligist Hallescher FC hat gegen die Wertung des Heimspiels gegen den SC Preußen Münster (2:2) Einspruch eingelegt. „Der Einspruch stützt sich auf Paragraf 17 Ziffer 2 c) der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB und weist auf einen Regelverstoß des Schiedsrichters hin, der den unentschiedenen Ausgang des Spiels mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst hat“, heißt es in einer Vereinsmitteilung.

Der Hallesche FC begründet seinen Einspruch mit einem angeblichen Regelverstoß von Schiedsrichter Michael Bacher (Amerang) im Zusammenhang mit den geplanten Auswechslungen in der 83. Minute. Unmittelbar nach der Spielfortsetzung erzielten die Gäste den Ausgleich zum 2:2. Das zuständige DFB-Sportgericht wird nun den SC Preußen Münster und den Schiedsrichter anschreiben und um Stellungnahmen zu den angesprochenen Vorgängen bitten. Das Gremium wird dann über den Einspruch zu befinden haben.

Was war genau passiert? Münster hatte unmittelbar vor Halle gewechselt, dabei Rufat Dadashov (Rückennummer „9“) vom Feld genommen und Joel Grodowski gebracht. Der Schiedsrichter war offenbar davon ausgegangen, dass die Anzeigetafel des vierten Offiziellen die Auswechslung von Halles Nummer „9“, Pascal Sohm, galt. Tatsächlich wollte Halles Trainer Torsten Ziegner aber Terrence Boyd auswechseln. Der Schiedsrichter forderte jedoch Sohm auf, das Feld zu verlassen. Während Boyd in Richtung Trainerbank ging, verließ Sohm den Platz auf der gegenüberliegenden Seite. Unmittelbar nach der Situation  durch den eingewechselten Grodowski der Ausgleich für Münster, als bei Halle ein Spieler weniger auf dem Platz gestanden haben soll.

„Wir sind es unserer Mannschaft und allen Fans des Halleschen FC schuldig, nach der offensichtlichen Benachteiligung vor dem Ausgleichstreffer zum Endstand nichts unversucht zu lassen“, erklärt HFC-Sportdirektor Ralf Heskamp.

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