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Ausbildungshonorierung: DFL zahlt an 124 Amateurklubs

Für die Förderung von 70 Debütanten im deutschen Profifußball.
Im Rahmen der Ausbildungshonorierung hat die DFL Deutsche Fußball Liga 124 Clubs unterhalb der 3. Liga mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Damit wird das Debüt von 70 Spielern in der Bundesliga und 2. Bundesliga honoriert, die bei diesen Vereinen ausgebildet worden sind.

Zur Saison 2017/18 hatte die DFL ihre gesamte Ausbildungsförderung grundlegend überarbeitet und dabei auch die für die Ausbildungshonorierung zur Verfügung stehenden Mittel deutlich erhöht. Die Ausschüttung dieser Mittel kommt Vereinen zugute, die an der Ausbildung von Spielern beteiligt waren, welche 2017/18 oder 2018/19 – dann im Alter von höchstens 23 Jahren – ihren ersten Lizenzspielervertrag in der Bundesliga oder 2. Bundesliga unterschrieben haben und in der Spielzeit 2018/19 zu ihrem ersten Pflichtspieleinsatz gekommen sind. Clubs, die an der Ausbildung dieser Spieler zwischen deren 6. und 11. Geburtstag beteiligt waren, erhalten 4.200 Euro pro Spielzeit. Clubs, bei denen die Spieler in der Zeit vom 12. bis maximal 21. Geburtstag aktiv waren, erhalten 5.400 Euro pro Saison.

So erhält beispielsweise der FC Iserlohn 46/49 e.V. (Nordrhein-Westfalen) für die Förderung von Nassim Boujellab (Foto/FC Schalke 04) und Baris Ekincier (VfL Bochum, aktuell zu SK Austria Klagenfurt ausgeliehen) über 70.000 Euro. Der SPFR Landringhausen v. 1910 e.V. (Niedersachsen) erhält für die Förderung von Hendrik Weydandt (Hannover 96) über 50.000 Euro und der TSV Kropp e.V. von 1946 (Schleswig-Holstein) für die Förderung von Dennis Jastrzembski (Hertha BSC) über 30.000 Euro.

Im Vorjahr hat die DFL rund 1,5 Millionen Euro für die Ausbildungshonorierung an Amateurclubs ausgeschüttet. Ein weiterer Bestandteil der DFL-Ausbildungsförderung ist die Honorierung für Einsatzminuten von U23-Lizenzspielern der Kategorie „Local Player“ in der Bundesliga und 2. Bundesliga.

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