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RWE-Trainer Christian Titz: „Verl mischt zurecht oben mit“

Am Sonntag, 14 Uhr, kommt es an der Hafenstraße zum Spitzenspiel.
Das Spitzenspiel des 11. Spieltages in der Regionalliga West steigt am Sonntag, 14 Uhr, an der Essener Hafenstraße. Mit Rot-Weiss Essen und dem SC Verl stehen sich der punktgleiche Tabellendritte und der Zweitplatzierte gegenüber. Die Mannschaft von RWE-Cheftrainer Christian Titz (Foto) ist als einziges Team der Liga noch ungeschlagen. Die Gäste aus Ostwestfalen legten zuletzt eine eindrucksvolle Serie von sieben Siegen hintereinander hin. Vor dem Duell mit dem SC Verl nimmt Christian Titz im Interview mit dem RWE-Vereinsmagazin „kurzen fuffzehn“ ausführlich Stellung.

Beim Duell mit dem SC Verl kommt es am Sonntag an der Hafenstraße zu einem echten Spitzenspiel. Es stehen sich der Tabellendritte und der punktgleiche Zweite gegenüber. Wie groß ist die Vorfreude?
Christian Titz:
„Sehr groß. Wir alle freuen uns auf dieses Spiel und auf möglichst viele Zuschauer, die uns gegen einen sehr starken Gegner unterstützen. Das hat sich die Mannschaft auf jeden Fall verdient. Die letzten Partien haben bereits gezeigt, dass die Fans und das Team zu einer echten Einheit zusammenwachsen. Nur so ist es möglich, auch Rückschläge immer wieder wegstecken und zurückzukommen. Diesen Weg wollen wir weitergehen.“

Für die Gäste aus Ostwestfalen endet nach dem 3:0 gegen den SV Bergisch Gladbach 09 eine englische Woche, während für RWE am Mittwoch „nur“ ein Testspiel in Herne auf dem Programm stand. Könnte das ein kleiner Vorteil sein?
Titz:
„Eine englische Woche mit drei Ligaspielen innerhalb von acht oder neun Tagen ist schon eine andere Belastung. Da Verl aber bereits am Dienstag gegen Bergisch Gladbach gespielt hat und wir jetzt erst am Sonntag aufeinandertreffen, wird das aus meiner Sicht keine Rolle spielen. Die Pause ist lang genug. Wir werden auf einen Gegner treffen, der zurecht in der Spitzengruppe mitmischt und der hochmotiviert sein wird.“

In der Liga hat Verl sieben Spiele in Serie gewonnen und außerdem im DFB-Pokal den Bundesligisten FC Augsburg ausgeschaltet. Wie sehr überrascht Sie das?
Titz:
„Ich hatte die Verler schon am 2. Spieltag beim 1:1 in Oberhausen erstmals behauptet. Schon diese Partie hätten sie eigentlich für sich entscheiden müssen. Es war deutlich zu sehen, dass viel Qualität in der Mannschaft steckt. Das hat sich ja dann auch schnell bestätigt.“

Wo sehen Sie die besonderen Stärken des Gegners?
Titz: „Der SC Verl spielt von hinten heraus einen sehr guten Fußball, baut das Spiel geschickt auf. Dabei macht sich auf jeden Fall bemerkbar, dass ein Großteil der Mannschaft schon seit einigen Jahren zusammenspielt und dass deshalb die Automatismen greifen. Hinzu kommt aber auch noch eine offensive Schlagkraft – nicht zuletzt auch durch die Neuverpflichtung von Zlatko Janjic. Da kommt einiges auf uns zu, aber wir sind gut vorbereitet.“

Das komplette Interview mit Christian Titz lesen Sie hier.

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