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Wuppertaler SV: Trainer Andreas Zimmermann muss gehen

49-Jähriger war exakt drei Monate für die Bergischen tätig.
Der Traditionsverein Wuppertaler SV aus der Regionalliga West und sein bisheriger Cheftrainer Andreas Zimmermann (49/Foto) gehen ab sofort getrennte Wege. Zimmermann, der erst seit Saisonbeginn bei den Bergischen im Amt war, wurde nach einer Serie von sieben Spielen ohne Sieg freigestellt. Das bestätigte WSV-Sportdirektor Karsten Hutwelker gegenüber MSPW und FUSSBALL.DE. „Wir mussten auf die jüngste sportliche Entwicklung reagieren“, sagt Hutwelker.

Trotz eines großen personellen Umbruchs und erheblicher Sparmaßnahmen war der ehemalige Bundesligist unter der Regie von Andreas Zimmermann mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen verheißungsvoll in die neue Saison gestartet. Daran konnte die Mannschaft in den vergangenen Wochen jedoch nicht mehr anknüpfen. Zuletzt gab es eine 1:2-Heimniederlage gegen den direkten Konkurrenten Bonner SC. Der Vorsprung vor der Abstiegszone beträgt nur noch zwei Zähler.

Wer die Mannschaft am Samstag (ab 15.30 Uhr) im Spiel bei Aufsteiger FC Schalke 04 U 23 betreuen wird, ist unklar. „Das ist noch nicht entschieden“, so der ausgebildete Fußball-Lehrer Hutwelker, der selbst als Trainer unter anderem beim FC Oberlausitz Neugersdorf und beim FC Carl Zeiss Jena tätig war.

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1 Kommentar

  1. Respekt Herr Hutwelker…..Das ist einfach nur stil- und niveaulos. Hier geht es nur darum, seinen eigenen Arsch aus dem Schussfeld zu ziehen. Vor der Saison noch groß tönen, dass man zusammensteht – auch bei Rückschlägen. Und beim ersten Gegenwind wird das alles über den Haufen geworfen und der Trainer entlassen, der mit einem Mini-Etat und einem Kader, der bei allem Respekt, höchstens Oberliga-Niveau hat, das bisherige Maximum rausgeholt hat und mit dem Ziel „Klassenerhalt“, trotz der Rückschläge, auf Kurs lag.

    Das ist einfach nur purer Aktionismus….. Die Mannschaft hat sich bei sämtlichen Spielen reingehauen und alles gegeben, genauso wie der Trainer. Das Team war intakt und hat sich für den Verein und den Trainer aufgeopfert!!

    Nur kann man mit limitierten Mitteln nicht mit Gegnern wie Rödingausen, Oberhausen usw. mithalten….. Das muss man sich auch mal ganz objektiv vor Augen führen.

    Aber leider verhalten Sie sich wie jeder andere Verantwortliche auch, wenn es um den eigenen Arsch geht.
    Nach dem letzten Spiel in enger Runde noch groß tönen, wie sehr man die Arbeit des Trainers schätzt, und zwei Tage später…..
    Und jetzt soll ein Jörg Böhme kommen, der bisher maximal Landesliga trainiert hat, und das wuppen……ganz ehrlich – das ist einfach nur lächerlich. Das ist genau die Vorgehensweise, die den WSV dahin gebracht hat, wo der Verein leider momentan steht.

    Für den Verein und die Fans tut es mir leid, aber für Ihre Vorgehensweise wünsche ich Ihnen den Abstieg.

    Gruß,
    ein objektiver Fußballfan

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