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Halil Altintop: „Kann mich als Trainer ausleben“

Gebürtiger Gelsenkirchener hat TSV Schwaben Augsburg übernommen.
Erfolgreiches Debüt für Halil Altintop (Foto): Der TSV Schwaben Augsburg hat sein erstes Spiel in der Bayernliga Süd unter der Regie des 351-maligen Bundesligaprofis (unter anderem FC Schalke 04, FC Augsburg, 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Frankfurt) gegen die SpVgg Hankofen-Hailing 2:0 gewonnen. Mit zehn Punkten aus 13 Spielen belegt das Team dennoch einen Relegationsplatz. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der gebürtige Gelsenkirchener Altintop mit MSPW-Redakteur Dominik Dittmar über die Gründe für sein Engagement, die Lage bei der SG Wattenscheid und seinen Bruder Hamit.

FUSSBALL.DE: Gleich im ersten Spiel als Trainer gelang der erste Sieg. Wie zufrieden waren Sie mit dem 2:0 gegen die SpVgg Hankofen-Hailing, Herr Altintop?
Halil Altintop:
Nach nur zwei gemeinsamen Trainingseinheiten hat die Mannschaft die Vorgaben soweit schon gut umgesetzt. 20 Gegentreffer aus den sechs vorausgegangenen Partien waren eindeutig zu viel. Wir mussten uns daher vor allem in der Defensivarbeit steigern. Umso besser, dass wir zu Null spielen konnten. Die Jungs haben sich mit allem, was sie hatten, in die Bälle des Gegners geworfen und sich mit jeder gelungenen Aktion weiteres Selbstvertrauen geholt. Offensiv haben wir unsere Konter gut ausgespielt.

Was hatten Sie der Mannschaft mit auf den Weg gegeben?
Altintop:
Dass wir nur als echte Einheit langsam, aber sicher aus der aktuellen Situation herauskommen können. Den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft habe ich direkt gespürt. Auch bei der gemeinsamen Freude über die beiden Tore war der Teamgeist klar erkennbar. Selbst unser Torhüter Fabio Zeche ist nach dem Treffer zum 2:0 nach vorne gerannt und hat sich mit seinen Mitspielern gefreut.

Schon zu Saisonbeginn wären Sie fast bei den „Schwabenrittern“ gelandet. Damals klappte es nicht. Was war nun anders?
Altintop:
Ich bin über einen Freund mit den Verantwortlichen des TSV Schwaben Augsburg in Kontakt gekommen. Der Verein hat eine beeindruckende Historie und war vor der Einführung der Bundesliga in der höchsten Spielklasse vertreten. Es hat mich sehr gereizt, den Weg des TSV mitzugestalten. Allerdings war zu Saisonbeginn noch nicht klar, wie es für mich persönlich mit den Trainerscheinen weitergeht. Im Oktober und November werde ich nun den Lehrgang zur A-Lizenz absolvieren. Der letzte Schritt, die Ausbildung zum Fußball-Lehrer, soll ebenfalls in Zukunft folgen.

Als Profi kamen Sie auf 351 Einsätze in der Bundesliga, spielten für die Nationalmannschaft der Türkei. Soll es auch als Trainer hoch hinaus gehen?
Altintop:
Ganz ehrlich: Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Ich bin erst einmal sehr dankbar für die Gelegenheit, dass ich mich beim TSV Schwaben Augsburg als Trainer ausleben kann. Klar, das Umfeld und die Medien haben schon darauf reagiert, dass der TSV Schwaben nun von einem ehemaligen Bundesligaprofi trainiert wird. Allerdings sind die Erfolge als Spieler kein Anhaltspunkt dafür, dass es als Trainer ebenfalls so erfolgreich laufen wird. Mein Fokus liegt darauf, den Spielern viel für ihre weitere Entwicklung mitzugeben.

Das komplette Interview lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

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