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Galopp: Grewe-Duo dominiert „Winterfavoriten“

Favorit Rubaiyat gewinnt Kölner Zweijährigen-Klassiker um 155.000 Euro.
Der 22:10-Favorit Rubaiyat aus dem Kölner Rennstall von Trainer Henk Grewe hat am Sonntag den „Preis des Winterfavoriten“ beim Saisonfinale auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch gewonnen. Mit Jockey Clement Lecoeuvre im Sattel setzte sich der zwei Jahre alte Hengst in dem mit 155.000 Euro dotierten 1.600-Meter-Rennen gegen seinen Stallgefährten Wonderful Moon (Bauryzhan Murzabayev) und Palao (Martin Seidl) durch.

Besitzer Dr. Stefan Oschmann (Darius Racing) aus Würzburg erhält für den Sieg von Rubaiyat im wichtigsten deutschen Zuchtrennen für Zweijährige 85.000 Euro. Damit darf sich der nach einem persischen Reim benannte Areion-Sohn Derbyfavorit für das „Blaue Band“ im kommenden Jahr 2020 nennen.

Sieg-Trainer Henk Grewe aus Köln-Weidenpesch: „Es war eine tolle Leistung von Rubaiyat und Wonderful Moon. Meine beiden Pferde waren deutlich vor der Konkurrenz. Während unser Sieger einen tollen Rennverlauf hatte, machte Wonderful Moon einen Nicker am Start. Sonst wäre es enger geworden.“ Allerdings waren nur fünf Pferde in diesem Klassiker am Start.

Kölner Champions und Sieger im Amateur-Pokal 2019

Mit insgesamt neun Siegen wurde Henk Grewe auch Kölner Trainer-Champion der Saison 2019, das Gestüt Ittlingen (Werne) von Manfred Ostermann war bei den Besitzern vorne (fünf Siege). Erfolgreichster Jockey wurde Maxim Pecheur (Lohmar) mit zwölf Jahrestreffern.

Den finalen Lauf zum Amateur-Pokal gewann „Altmeister“ Kevin Woodburn (62) auf Wikileaks für die Kölner Trainerin Sarah Weis. Den Titel des Gesamtsiegers sicherte sich Olga Laznovska aus Dormagen nach vier Läufen mit insgesamt 45 Wertungspunkten.

22 Kölner Partnerstädte in Weidenpesch im Fokus

Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Ulrich Linnenberg, Vorsitzender von „CologneAlliance“, und Eckhard Sauren, Präsident des Kölner Rennvereins hatten die Veranstaltung gemeinsam eröffnet. Im Rahmenprogramm informierten Kölns Partnerstädte die Besucher. Für internationales Flair sorgten dabei namhafte Metropolen wie Tel Aviv/Yavo, Barcelona, Tunis oder auch Liverpool mit ihren kulinarischen wie kulturellen Aspekten.

Rennbahn-Geschäftsführer Philipp Hein: „Auf Initiative und mit großer Unterstützung von Cologne Alliance e.V. haben sich Kölns Partnerstädte bereits zum vierten Mal präsentiert. Ein Teil der Einnahmen des Renntages kommen den Vereinen für ihre engagierte Arbeit zugute.“

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