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Stefan Effenberg: „Unheimlich Bock auf KFC Uerdingen“

51-jähriger Ex-Nationalspieler offiziell als „Manager Sport“ vorgestellt.

Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg (51) ist der neue Hoffnungsträger beim Drittligisten KFC Uerdingen 05. Als Manager Sport soll der einstige Kapitän des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München den Krefelder Traditionsklub auf Erfolgskurs bringen. Effenberg, der einen Vertrag bis 2022 unterschrieben hat, wurde am Donnerstag in einem Düsseldorfer Hotel vorgestellt. MSPW-Redakteur Peter Haidinger war für DFB.de vor Ort.

Stefan Effenberg über…

….die Beweggründe für sein Engagement: Wir kennen uns nicht erst seit wenigen Tagen, sondern schon seit mehr als einem Jahr. Seitdem sind wir in Gesprächen, die in den vergangenen drei bis vier Wochen intensiviert wurden. Ich habe das Gefühl, dass wir gut zusammenarbeiten werden. Wir haben klare Absprachen und eine klare Linie, Jeder kennt seine Rolle und seine Aufgabe.

….seine Zielsetzung: Eine konkrete Zielsetzung werden wir jetzt nicht ausgeben. Der KFC ist in einer Situation, die nicht so schlecht ist. Wir werden hart daran arbeiten, sie weiter zu verbessern.

….seine Aufgaben: Ich war schon in der ersten Woche meiner Tätigkeit sehr nah dran an der Mannschaft, habe mit den Spielern und dem Trainerteam gesprochen. Ich habe großes Engagement gesehen, alle wollen voll mitziehen. Ich werde auch vor und nach den Spielen in der Kabine dabei sein und versuchen, die Mannschaft zu unterstützen. Wenn es uns gelingt, die Kräfte zu bündeln, dann werden wir auch erfolgreich sein.

….über den Ruf des KFC als „Chaos-Club“: Auch wenn es nach außen in der jüngeren Vergangenheit vielleicht den Anschein hatte: In diesem Verein herrscht überhaupt kein Chaos. Der KFC ist innerhalb von zwei Jahren von der 5. bis in die 3. Liga aufgestiegen, bestreitet dort gerade seine zweite Saison. Das nenne ich Erfolg, nicht Chaos.

….das künftige Trainerteam: Der aktuelle Trainer Stefan Reisinger, der noch nicht ausgebildeter Fußball-Lehrer ist, wird definitiv ein wichtiger Bestandteil des Trainerteams bleiben. Wir werden zeitnah eine Lösung finden, wie wir uns genau aufstellen. Ich selbst werde im Hinblick auf das künftige Trainerteam keine Rolle spielen.

….seine ersten Eindrücke: In den ersten Trainingseinheiten, die ich begleitet habe, war die Mannschaft mit viel Freude und hoher Movation dabei. Alle üben ihren Job sehr gerne aus. Das ist schon mal eine gute Grundvoraussetzung für die künftige Zusammenarbeit. Ich sehe großes Potenzial in der Mannschaft und im Verein. Sonst würde ich nicht hier sitzen.

….seinen „Masterplan“: Eine Strategie sollte jeder haben. Wir werden an vielen Dingen arbeiten. Dazu gehört beispielsweise auch die Stadionsituation mit der möglichst baldigen Rückkehr in die Grotenburg. Sportlich müssen wir aber erst einmal in die Erfolgsspur zurückfinden. Der Verein war oben und ist ganz runter gegangen. Wir müssen jetzt in Ruhe arbeiten. Das betrifft alle im Verein. Dann hoffe ich, dass wir uns irgendwann noch mal sehen und erkennen können, dass das funktioniert hat, was wir uns vorgenommen hatten. Es muss aber auch klar sein, dass es nicht von heute auf morgen geht.

….seine Karriere nach der Karriere: Ich bin dem Fußball auch nach dem Ende meiner aktiven Laufbahn 2004 immer erhalten geblieben. Unter anderem war ich als TV-Experte nah dran. Das wird übrigens auch so bleiben, denn meine Tätigkeit für den Sender „Sport1“ werde ich fortsetzen. Sonst aber gilt meine volle Konzentration dem KFC Uerdingen 05. Es ist ein neues Kapitel für mich, auf das ich mich sehr freue. Ich habe unheimlich viel Bock darauf und bin hochmotiviert. Das ist für mich entscheidend.

….über seine Vorbilder: Ich habe viel von Uli Hoeneß in München und Rolf Rüssmann, der leider verstorben ist, in Mönchengladbach gelernt. Uli Hoeneß hat den FC Bayern zu einer Weltmarke gemacht. In diesem Fall ist er natürlich ein Vorbild für jeden Manager.

Den kompletten Text lesen Sie auf DFB.de.

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