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3. Liga: Hallescher FC trauert um getöteten Anhänger

Fan aus Merseburg kam bei rechtsradikalen Anschlägen ums Leben.

Beim Testspiel gegen den Zweitligisten FC Erzgebirge Aue (3:2) trat der Drittligisten Hallesche FC nach den rechtsradikalen Anschlägen rund um die Synagoge in Halle mit Trauerflor an. Unter den Todesopfern befand sich nach ersten Erkenntnissen auch ein aktives Mitglied der HFC-Fanszene aus Merseburg.

„Der Hallesche FC steht nach dem schwarzen Mittwoch mit den dramatischen und unfassbaren Vorfällen vom 9. Oktober 2019 unter Schock“, schrieb der Verein: „Die bestürzte HFC-Familie spricht den Angehörigen der Opfer in großer Trauer ihr tief empfundenes Mitgefühl aus, verurteilt jegliche Form von Terror, Extremismus und Gewalt und bedankt sich bei den Verantwortlichen der Stadt und den Einsatzkräften für das umsichtige und transparente Handeln rund um die feigen Anschläge. Der Club wünscht den Hinterbliebenen Kraft für die schier unmögliche Bewältigung der Trauer.“

Auch am Sonnabend, 14 Uhr, beim Pokalspiel beim Verbandsligisten SG Rot-Weiß Thalheim wird das HFC-Team mit Trauerflor antreten.

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