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Rot-Weiss Essen: Sonderlob für Torhüter Golz

19-Jähriger hat mit Cheftrainer Titz schon beim HSV zusammengearbeitet.
Die Fußstapfen von Vater Richard Golz (51), der als Torhüter 453 Bundesligaspiele für den Hamburger SV und den SC Freiburg bestritten hatte, sind riesig. Der erhofften Profikarriere ist Sohn Jakob Golz (21/Foto) jetzt aber bei Rot-Weiss Essen zumindest einen kleinen Schritt nähergekommen. Beim 2:1 in Bergisch Gladbach bekam der junge Schlussmann erstmals in einem Ligaspiel den Vorzug gegenüber Marcel Lenz (28) – und machte seine Sache gut. Kurz vor dem Abpfiff hielt Golz bei einem Freistoß von Metin Kizil den Sieg fest.

„Jakob hat eine sehr souveräne Leistung geboten“, lobte RWE-Cheftrainer Christian Titz (48), der schon beim HSV mit dem talentierten Torhüter zusammengearbeitet hatte. Den Torwartwechsel begründete Titz so: „Es war von Beginn an ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das Marcel knapp für sich entschieden hatte. In den letzten Wochen waren wir aber nicht erfolgreich und Jakob wirkte im Training äußerst stabil.“ Damit dürfte Golz junior vorerst die neue Nummer eins beim Titelaspiranten sein.

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