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Verls Zlatko Janjic vor Kiel-Spiel: „Mehr als 100 Prozent nötig“

Routinier will im DFB-Pokal mit Ostwestfalen in nächste Runde einziehen.
Zlatko Janjic (Foto) hat großen Anteil daran, dass der SC Verl die Tabelle in der Regionalliga West anführt. Der 33 Jahre alte frühere Bundesligaprofi traf in elf Partien achtmal. Am Mittwoch, 30. Oktober (ab 18.30 Uhr), treffen Janjic und Co. im DFB-Pokal auf Zweitligist Holstein Kiel und hoffen dabei auf die nächste Sensation. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Janjic mit MSPW-Redakteur Dominik Dittmar über das Duell.

FUSSBALL.DE: Der SC Verl ist einer von nur zwei Viertligisten, der noch in der zweiten Runde des DFB-Pokals vertreten ist. Was bedeutet Ihnen das, Herr Janjic?
Zlatko Janjic:
Das ist eine große Sache für den Verein und jeden Beteiligten. Wir gehören zu den 32 besten Mannschaften in diesem Wettbewerb und dürfen uns ein weiteres Mal in ganz Deutschland präsentieren. Wir haben einige Spieler im Kader, die zuvor nicht oder nur wenig im DFB-Pokal gespielt haben. Und nun stehen wir in der zweiten Runde. Das ist eine Riesenerfahrung für jeden Einzelnen.

Es gab allerdings auch schon sportliche Rückschläge. Wie schwer wiegt noch das frühe Aus im westfälischen Verbandspokal durch ein 1:4 beim Oberligisten RSV Meinerzhagen?
Janjic:
Das hatten wir uns selbstverständlich anders vorgestellt. Die Partie hatte mit einer frühen Roten Karte wegen einer Notbremse schon schlecht für uns begonnen. Wir haben dabei selbst erlebt, wie sich der FC Augsburg gegen uns als Favorit vorgekommen sein muss. Das war sehr enttäuschend, aber auch lehrreich. Wir haben gesehen, dass wir gegen jeden Gegner Probleme bekommen können, wenn wir unsere Leistung nicht abrufen. Zum Glück haben wir noch die Chance, uns über die Liga erneut für den DFB-Pokal zu qualifizieren. So hatten wir ja auch im Frühjahr erst die Qualifikation noch geschafft.

Worauf wird es gegen Holstein Kiel ankommen, um für die nächste Überraschung zu sorgen und in das Achtelfinale des DFB-Pokals einzuziehen?
Janjic:
Von jedem Spieler werden mehr als 100 Prozent nötig sein, damit ein erneuter Sieg im DFB-Pokal im Bereich des Möglichen liegt. Wir müssen mehr laufen und mehr Zweikämpfe für uns zu entscheiden, um den Qualitätsunterschied wettzumachen. Wenn unsere Leistung in dem Bereich stimmt, bin ich davon überzeugt, dass wir auch Holstein Kiel mit unserer Spielweise vor Probleme stellen können.

Das komplette Interview lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

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