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Rot-Weiss Essen vor wichtigem Heimspiel-Doppelpack

Team von Trainer Titz trifft auf SpVg Schonnebeck und Sportfreunde Lotte.
Nach zwei hart erkämpften Auswärtssiegen ist Rot-Weiss Essen in der Spitzengruppe der Regionalliga West weiter im Geschäft. Wie schon das vorausgegangene 2:1 bei Schlusslicht SV Bergisch Gladbach 09 war auch der 1:0-Erfolg bei der U 23 von Fortuna Düsseldorf kein fußballerischer Leckerbissen, sondern ein „Arbeitssieg“, wie es RWE-Kapitän Marco Kehl-Gomez treffend zusammenfasste.

So blieben die Essener Angriffsbemühungen – ohne echten Stoßstürmer – zumindest in der ersten Halbzeit meistens schon in Ansätzen stecken. Erst nach der Einwechslung des „echten“ Angreifers Marcel Platzek entwickelten die Rot-Weissen mehr Torgefahr, gingen auch durch ein Eigentor von Tim Oberdorf in Führung, verpassten es in ihrer stärksten Phase jedoch, für die Entscheidung zu sorgen. So mussten die mitgereisten RWE-Fans bis zum Abpfiff um die drei wichtigen Punkte zittern.

„Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison, dass es uns oft nicht gelingt, das zweite oder dritte Tor nachzulegen und damit den Sack zuzumachen“, bemängelte RWE-Trainer Christian Titz (Foto) im kicker– und MSPW-Gespräch: „Dadurch bringen wir uns regelmäßig selbst in Schwierigkeiten und geben dem Gegner die Möglichkeit, noch einmal ins Spiel zu kommen.“ Am Ende hielt jedoch der neue Stammtorhüter Jakob Golz die Null und RWE damit auf Kurs.

Dass sich der Essener Rückstand auf Spitzenreiter SC Verl zuvor durch den Rückzug der SG Wattenscheid 09 und der damit verbundenen Annullierung des 2:0-Heimsieges gegen den Reviernachbarn (Verl hatte gegen die SGW 0:2 verloren) von fünf auf acht Punkte vergrößert hatte, schmeckte Titz gar nicht. „Für den Verein und seine Fans tut es mir sehr leid. Für mich ist das aber eine klare Wettbewerbsverzerrung“, so der RWE-Trainer.

Titz weiß: Um den stabilen Verlern auf den Fersen zu bleiben, sind weitere Erfolge notwendig. Bevor sich jedoch am Samstag, 14 Uhr, die Sportfreunde Lotte mit den Ex-Essenern Kevin Freiberger, Timo Brauer und Alexander Langlitz an der Hafenstraße vorstellen, steht am Mittwoch, 19.30 Uhr, noch das Achtelfinal-Derby im Niederrheinpokal gegen den Oberligisten SpVg Schonnebeck auf dem Programm. Da bis auf Rot-Weiß Oberhausen schon sämtliche Dritt- und Viertligisten aus dem Wettbewerb ausgeschieden sind, stehen die Chancen auf die DFB-Pokal-Qualifikation nicht schlecht. „Schonnebeck wird gegen uns aber alles reinhauen, das wird mit Sicherheit kein Selbstläufer“, warnt Christian Titz.

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