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MSV Duisburg: Marvin Compper verpasst „besonderes Spiel“

34-jähriger Abwehrspieler fehlt bei 0:2 gegen Ex-Klub TSG Hoffenheim.
In der zweiten Runde des DFB-Pokals traf Drittligist MSV Duisburg am Dienstag auf den Bundesligisten TSG Hoffenheim, unterlag dem Favoriten 0:2 (0:0). Vor 14.306 Zuschauern trafen Florian Grillitsch (52.) und Sargis Adamyan (58.) für die Gäste aus dem Kraichgau. Für den 34 Jahre alten Ex-Nationalspieler Marvin Compper, der einst für Hoffenheim 171 Spiele absolvierte und nun beim MSV unter Vertrag steht, wäre es eine ganz besondere Partie gewesen. Der Abwehrspieler musste jedoch wegen einer Wadenverletzung passen. Im DFB.de-Interview sprach Marvin Compper im Vorfeld über das Duell mit seinem früheren Verein.

DFB.de: Wie sehr haben Sie sich gefreut, als die Paarung MSV gegen Hoffenheim gezogen wurde, Herr Compper?
Marvin Compper:
Ganz ehrlich: Ich hätte lieber noch einmal einen Zweitligisten zugelost bekommen. Wenn die TSG Hoffenheim einen guten Tag erwischt, dann wird es für uns sehr schwer. Wir verfügen über eine junge und entwicklungsfähige Mannschaft, spielen aber in der 3. Liga. Die TSG verfügt als Bundesligist schon über einen sehr starken Kader. Dass wir nun auf meinen früheren Verein treffen, hat mich aber nach der Auslosung schon gefreut. Sich mit einer der besten Mannschaften Deutschlands messen zu dürfen, ist ein Highlight und Privileg.

DFB.de: Wäre die Partie gegen ihren Ex-Klub Hoffenheim für Sie ein besonderes Spiel gewesen?
Compper:
Klares Ja! Wir haben als Drittligist in der 1. Runde mit der SpVgg Greuther Fürth einen Zweitligisten bereits aus dem Wettbewerb gekegelt. Wir treffen nun auf eine Mannschaft, die für sich den Anspruch erhebt, in der ersten Liga um die Europapokal-Plätze mitzuspielen. Für uns ist es eine Riesenherausforderung und es müssen schon viele Faktoren zusammenkommen, damit wir eine Überraschung landen können.

DFB.de: Wie bereiten Sie sich auf ein so wichtiges Spiel vor?
Compper:
Die Balance zwischen Anspannung und Freude ist ganz wichtig. Es muss ein positiver Druck herrschen. Wir müssen eine Nichts-zu-Verlieren-Mentalität entwickeln, die dem jeweiligen Außenseiter im DFB-Pokal helfen kann, über sich hinauszuwachsen. Wir wollen unseren Matchplan umsetzen, der TSG Hoffenheim auf die Nerven gehen und es dem Gegner zumindest so schwer wie möglich machen.

Das komplette Interview lesen Sie hier.

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