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Fußballverband Niederrhein ehrt Fair-Play-Pokal-Gewinner

FVN-Präsidiumsmitglied Wolfgang Jades übergibt Trophäen und Urkunden.
Fair bleiben lohnt sich: Unter diesem Motto fand die Ehrung der Sieger im des Fair-Play-Pokals des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) der Saison 2018/2019 statt. Vertreter von fast allen Gewinner-Vereinen waren der Einladung durch den FVN in die MSV-Arena zur Drittligapartie zwischen dem MSV Duisburg und dem KFC Uerdingen (2:0) gefolgt. In einer Loge wurden Trophäen, Urkunden und Schecks übergeben. Die Preise überreichten Wolfgang Jades, FVN-Präsidiumsmitglied und Vorsitzender des Verbandsfußballausschusses, sowie Michael Revering, Produktmanager bei WestLotto. Für den FVN waren außerdem die Präsidiumsmitglieder Andreas Thiemann und Boris Guzijan sowie Stefanie Weide, Holger Tripp, Reinhold Dohmen und Thomas Klingen aus dem Verbandsfußballausschuss dabei.

Im Mittelpunkt standen die Sieger des Fair-Play-Pokals. Exakt 159 Mannschaften (Oberliga, zwei Landesligen, sechs Bezirksligen) waren insgesamt in der Wertung. Den Titel „Fairste Mannschaft“ sicherte sich der SC Teutonia Kleinenbroich. Das Team aus dem Fußballkreis Mönchengladbach/Viersen, das unter Trainer Norbert Müller die Bezirksliga Gruppe 3 als Aufsteiger auf Platz sieben abschloss, war mit lediglich sechs Maluspunkten in 34 Partien (Quotient: 0,18) das fairste Team im FVN.

In Duisburg wurde der SC Teutonia Kleinenbroich von Trainer Müller und Kapitän Marius Brunsbach vertreten. Sie freuten sich neben einer Trophäe und einer Urkunde auch über einen Scheck in Höhe von 2.200 Euro. „Die Freude darüber ist riesig“, so der 63-jährige Müller, der seit mehr als fünf Jahren an der Seitenlinie der Teutonia steht. „Wir haben bei uns eine klare Vorgabe. Niemand diskutiert mit dem Schiri. Erstens ändert dieser seine Entscheidung nicht mehr, zweitens wollen wir keine dummen Verwarnungen wegen Meckerns. Dadurch, dass wir in der letzten Saison keine Sperre kassiert haben, konnte ich so gut wie immer die beste Mannschaft auf das Feld schicken. Fairness bringt also auch rein sportlich nur Vorteile.“ Die Siegprämie von 2.200 Euro hat die erste Mannschaft von Teutonia Kleinenbroich bereits verplant. „Dafür wollen wir Trainings-Equipment anschaffen“, sagt Kapitän Brunsbach. „Und für die Trophäe finden wir in unserem Vereinsheim ganz sicher einen schönen Platz.“

Auf Platz 2 des Gesamtrankings 2018/2019 landeten die Sportfreunde Niederwenigern (Kreis Essen, Quotient 0,24), die sich zur Landesliga-Vizemeisterschaft in der Gruppe 2 und dem damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga auch die Geldprämie in Höhe von 1.700 Euro sichern konnten. Rang drei in der Gesamtwertung des Oddset Fair-Play-Pokals ergatterten gleich drei Mannschaften mit dem Quotienten 0,29: Oberligist 1. FC Bocholt sowie die beiden Bezirksligisten SV Hamminkeln (Gruppe 4) und DJK Blau-Weiß Mintard (Gruppe 6) freuten sich über jeweils 600 Euro. Die Bezirksligisten TuS Grevenbroich (0,40/Gruppe 1), TSV Ronsdorf (0,59/Gruppe 2) und die Sportfreunde Broekhuysen (0,31/Gruppe 5) bekamen für den Sieg in ihrer Staffel-Wertung jeweils eine Prämie in Höhe von 350 Euro.

Viel Lob für Teutonia Kleinenbroich: (v.l.) Michael Revering (WestLotto), Marius Brunsbach und Norbert Müller (beide Teutonia Kleinenbroich) sowie Wolfgang Jades (FVN). Foto-Quelle: FVN

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