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Tennis-Ikone Helga Masthoff jetzt 78 Jahre

Gebürtige Essenerin war von 1966 bis 1978 Deutschlands Nummer eins.masthoff-helga
Sie hat es während ihrer Karriere zu 121 Titeln gebracht, war eine ganz Große der nationalen und internationalen Tennis-Welt. An diesem Montag (11. November) vor exakt 78 Jahren wurde sie in Essen-Kray als Helga Niessen geboren. Zu Ruhm und Ehre brachte sie es als Helga Masthoff (Foto).

Nach dem Ende ihrer  aktiven Laufbahn betrieb sie viele Jahre und mit erheblichem Erfolg eine Tennisschule mit angeschlossenem Hotel auf Gran Canaria. Heute lebt sie in Düsseldorf. Glückwünsche waren ihr sicher, unter anderem von ihrem ehemaligen Etuf-Clubchef Claus Stauder, dem früheren Präsidenten des Deutschen Tennisbundes (DTB).

Von 1972 bis 1974 siegte Helga Masthoff dreimal in Folge bei den German Open am Hamburger Rothenbaum, schlug dabei im Finale Martina Navratilova. Von 1966 bis 1978 war sie, abgesehen vom Jahr 1967, ununterbrochen die Nummer eins im deutschen Damentennis.

Im Federation-Cup spielte sie 56 Mal für Deutschand, gewann dabei 38 Mal. Bei den French Open stand sie 1970 im Einzel (gegen Margaret Court-Smith) und 1976 mit der Amerikanerin Kathy Harter im Doppelfinale. Das Endspiel der US Open 1973 verpasste Helga Masthoff nach einer 4:1-Führung im dritten Satz gegen die Australierin Evonne Goolagong im Gefühl des sicheren Sieges nach eigenen Worten, „weil ich nachlässig geworden war“.

Bemerkenswert sicher auch: 1968 bei den Olympischen Spielen in Mexiko, als Tennis Demonstrations-Wettbewerb war, gewann sie im Dameneinzel und Damendoppel die Gold- sowie im Mixed die Silbermedaille.

Helga Masthoff, nicht nur wegen ihrer Körpergröße (1,83 Meter) eine bemerkenswerte Erscheinung. Sie gehört auch heute noch, nicht nur in ihrer Geburtsstadt Essen, zu den ganz Großen des Sports.

Foto-Quelle: Tennis-Verband Niederrhein (TVN)

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