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Rot-Weiss Essen: Trainer Titz trifft auf Ex-Klub Alemannia

Zum Traditionsduell wird große Kulisse an der Hafenstraße erwartet.
Im Stadion Essen an der Hafenstraße kommt es am Samstag, 14 Uhr, im Rahmen des 18. Spieltages in der Regionalliga West zum Klassiker zwischen Rot-Weiss Essen und Alemannia Aachen. Die Gastgeber hoffen auf eine große Kulisse. Der bisherige Bestwert in dieser Saison steht bei 14.497 Zuschauern, aufgestellt beim Eröffnungsspiel gegen die U 23 von Borussia Dortmund (2:1). Aus Aachen werden rund 1.500 Alemannia-Anhänger erwartet.

Für RWE-Cheftrainer Christian Titz (Foto) ist die Neuauflage des DFB-Pokalfinales von 1953 (2:1 für RWE in Düsseldorf) auch eine besondere Begegnung. Vier Jahre (2000 bis 2004) war der 48-jährige Fußball-Lehrer für Alemannia Aachen tätig, betreute am Tivoli die U 18- und U 19-Junioren, war Leiter der Fußballschule und Mitglied im Trainerstab der Profis. Aber auch aus weiteren Gründen wird die Zeit für Titz unvergesslich bleiben.

„Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass ich eine besondere Verbindung zu dem Verein und der Region habe“, so der Essener Trainer: „Die Alemannia war meine erste Trainerstation im Profibereich. Ich habe dort meine Frau Sabrina kennengelernt, meine Schwiegereltern wohnen nach wie vor dort. Durch unsere Zeit in Aachen haben wir auch viele Verwandte und Bekannte aus Aachen, von denen wiederum viele auch Alemannia-Fans sind. Die Verbindung zwischen Stadt und Verein ist – genau wie in Essen – auch in Aachen besonders stark ausgeprägt.“ Rund 20 Karten für das Traditionsduell musste Christian Titz bereits allein für Freunde und Verwandte aus Aachen besorgen.

Vor dem Gegner, der seit fünf Spieltagen ungeschlagen ist, warnt er: „Das Team ist sehr kopfball- und kampfstark, das wird für unsere Mannschaft erneut eine große Herausforderung. Dass die Alemannia noch nicht zur Spitzengruppe gehört, liegt allein am schlechten Saisonstart. Eigentlich gehört das Team in der Tabelle weiter nach oben. Das zeigt ja auch die Positivserie in den letzten Wochen. Beide Mannschaften haben mit ihren Leistungen alles dafür getan, dass es an der Hafenstraße eine große Kulisse und eine phantastische Atmosphäre geben wird. Es ist alles angerichtet für ein Top-Spiel.“

Zum ersten Mal überhaupt stehen dem RWE-Trainer alle 25 Spieler seines Kaders zur Verfügung. Das heißt: Auch Offensivspieler Cedric Harenbrock ist nach seiner langen Verletzungspause (zwei Kreuzbandrisse) zumindest wieder eine Option.

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