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Borussia Dortmund: Trainer Lucien Favre in Barcelona auf der Bank

Krisensitzungen nach enttäuschendem 3:3 gegen SC Paderborn 07.
Nach dem enttäuschenden 3:3 (0:3) gegen Schlusslicht SC Paderborn 07 wird beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund trotz der Aufholjagd in der zweiten Halbzeit über die Position von Cheftrainer Lucien Favre (Foto) diskutiert. Nach übereinstimmenden Medienberichten gab es noch am Abend im Stadion eine Krisensitzung. Erst drei Stunden nach Spielende verließen Favre und Kapitän Marco Reus den Signal-Iduna-Park. Am Samstag wurden die Diskussionen auf dem Trainingsgelände fortgesetzt.

Favre soll demnach auch am Mittwoch, 21 Uhr, im Champions League-Gruppenspiel beim FC Barcelona auf der Bank des selbst ernannten Meisterschaftsaspiranten Platz nehmen. Klar ist: Spätestens bei der Mitgliederversammlung am Sonntag werden sich die BVB-Bosse auch offiziell äußern.

„Drei Gegentore in der ersten Halbzeit. Unglaublich“, sagte Favre nach der Fast-Blamage selbst: „Wir machen zu viele unnötige Fehler. Es hat die Aggressivität gefehlt. Das kann so nicht weitergehen.“

Klartext sprach auch Kapitän Marco Reus, der mit seinem Kopfball in der Nachspielzeit immerhin noch das Remis gerettet hatte (MSPW berichtete). „Keine Ahnung, was wir da fabriziert haben“, so der Nationalspieler: „So dürfen wir nie wieder auftreten. Das war zum Schämen. Es war klar, dass wir in der zweiten Halbzeit eine Reaktion zeigen mussten. Wir mussten auf dem Platz Gas geben. In der zweiten Halbzeit mussten wir offensiver spielen, in die Zweikämpfe kommen. Wenn man 2:3 zurückliegt, wirft man alles nach vorne. Mein Tor interessiert mich aber nicht. Wir dürfen zu Hause nicht so auftreten. Das war in der ersten Halbzeit bitter. Darüber werden wir sprechen. Wir haben richtig einen mitbekommen. Wir zeigen unsere Leistung momentan gar nicht. Der Trainer stellt uns jedes Mal super ein. Wir sind dafür verantwortlich, auf dem Platz unsere Leistung zu bringen. Wir müssen als Team enger zusammenrücken, zusammen angreifen und zusammen verteidigen. Das passt im Moment gar nicht.“

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