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Arminia Bielefeld: Gelebte Solidarität mit Schiedsrichtern

Aktion für mehr Respekt und gegen Gewalt im Rahmen des KSC-Spiels.


Unter dem Motto „Aus Liebe zum Spiel – Respekt und Fairness für unsere Schiedsrichter“ hatte der Zweitligist Arminia Bielefeld zum Heimspiel gegen den Karlsruher SC (2:2) am Freitagabend die Amateurschiedsrichter des Kreises Bielefeld und dessen Kooperationskreise in die SchücoArena eingeladen. Mehr als 100 Unparteiische waren der Einladung gefolgt, 30 von ihnen versammelten sich vor dem Anpfiff zusammen mit den Arminia-Profis, Vereinspräsident Hans-Jürgen Laufer, den DSC-Geschäftsführern Markus Rejek und Samir Arabi sowie dem Bundesliga-Schiedsrichtergespann um Martin Petersen zu einem Foto der Solidarität.

„Das gemeinsame Foto ist ein klares Statement gegen Gewalt gegenüber Schiedsrichtern, die besonders im Amateurbereich einen wichtigen und sehr schwierigen Job machen. Wir wollen, dass die Schiedsrichter mit einem guten und sicheren Gefühl auf den Platz gehen und wissen, dass wir hinter ihnen stehen“, so Arminia-Kapitän Fabian Klos.

„Wir wollen ein deutliches Zeichen setzen für mehr Respekt, Fairness und Menschlichkeit für unsere Schiedsrichter, die ein unverzichtbarer und wichtiger Teil des Fußballsports sind. Besonders in den Amateurligen leisten sie wertvolle und schwierige Arbeit und sie sind leider viel zu oft Zielscheibe von Respektlosigkeit, Anfeindungen und Gewalt. Damit muss Schluss sein“, hatten das Präsidium und die Geschäftsführung des DSC Arminia Bielefeld bereits im Vorfeld der Partie erklärt.

In Deutschland finden im Jahr 1,6 Millionen Fußballspiele statt, das sind rund 4.400 Begegnungen pro Tag. Jedes Spiel will an- und abgepfiffen werden. Jedes Spiel benötigt einen, der den Regeln zur Geltung verhilft: den Schiedsrichter. Die rund 75.000 Schiedsrichter in Deutschland geben Millionen Aktiven die Möglichkeit, im organisierten Ligenbetrieb Fußball zu spielen. „Ihnen gebührt unser Respekt, denn ohne Schiedsrichter geht es nicht“, schreibt der Verein.

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