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SGS Essens Talent Beke Sterner: „Entwickeln und etwas erreichen“

Gelernte Abwehrspielerin ist beste Torschützin des Spitzenreiters.


Für U 17-Nationalspielerin Beke Sterner (Foto), die im Sommer vom SC Weiche Flensburg 08 zur SGS Essen gewechselt war, läuft es in der Staffel West/Südwest der B-Juniorinnen-Bundesliga wie am Schnürchen. Mit elf Treffern hat die gelernte Abwehrspielerin im Schnitt fast in jedem Spiel getroffen. Im DFB.de-Interview spricht Beke Sterner mit MSPW-Mitarbeiter Peter Haidinger über ihren Wechsel ins Ruhrgebiet.

DFB.de: Die SGS Essen überwintert auf Platz eins. Wie sehr genießen Sie den Blick auf die Tabelle, Frau Sterner?

Beke Sterner: Sehr, weil ich das so nicht erwartet hatte. Wir haben sehr hart dafür gearbeitet und unsere Spitzenposition durch Kampf und starke Leistungen auch verdient.

DFB.de: Beim jüngsten 1:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach musste Ihr Team fast 50 Minuten in Unterzahl spielen. Was hat dennoch den Ausschlag für den zehnten Sieg im elften Saisonspiel gegeben?

Sterner: Wir haben sehr viel Potenzial im Team, verfügen über sehr viel Kraft und geben nie auf. Die Moral in der Mannschaft ist super. Wir harmonieren sehr gut und jeder bringt sich für das Team ein.

DFB.de: Wie schon zuvor beim 3:1 im Spitzenspiel beim Titelkonkurrenten FSV Gütersloh wurden Sie erneut zur Matchwinnerin. Es war bereits Ihr elfter Saisontreffer. Warum läuft es für Sie persönlich so gut?

Sterner: In erster Linie ist die Mannschaftsleistung für meinen Erfolg verantwortlich. Wir haben eine Spielidee, setzen diese auch konsequent um. Wenn ich dem Team mit meinen Toren helfen kann, freut mich das umso mehr.

DFB.de: Fangen wir mal vorne an: Warum spielen Sie Fußball?

Sterner: Ich komme aus einer Sportlerfamilie. Mein Opa Reinhard und mein Vater Hauke haben Fußball, meine Mutter Kathrin Handball gespielt. Nachdem ich festgestellt hatte, dass Handball nicht für mich ist, habe ich schon mit fünf Jahren bei meinem Heimatverein FC Haddeby 04 in Schleswig-Holstein angefangen, hinter dem Ball herzurennen (lacht).

DFB.de: Sie haben in der vergangenen Saison noch für den SC Weiche Flensburg 08 gespielt. Wie kam der Wechsel vom hohen Norden ins Ruhrgebiet zustande?

Sterner: In meiner Heimat gibt es nicht so viele Vereine, bei denen man sich weiterentwickeln kann. Außerdem wollte ich sowieso den Schritt wagen, um möglichst eines Tages in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga aufzulaufen. Bei der SGS Essen hatte ich ein Probetraining absolviert und es hat mir auf Anhieb gefallen. Dass ich Katharina Piljic und Emily Tichelkamp von der Nationalmannschaft bereits kannte, hat meinen Einstieg bei der SGS erleichtert.

DFB.de: Wie schwer ist Ihnen der Umzug in die neue Heimat gefallen?

Sterner: Dass ich von zu Hause weg bin, war ein großer Schritt für mich. Anfangs war es nicht ganz so leicht. Mittlerweile habe ich mich aber sehr gut daran gewöhnt. Meine Eltern kommen auch alle vier Wochen zu Besuch nach Essen.

DFB.de: Die SGS Essen hat in den vergangenen Jahren schon viele junge Talente gefördert und Nationalspielerinnen hervorgebracht. Hat das beim Wechsel eine Rolle gespielt?

Sterner: Ich wollte mich unbedingt weiterentwickeln, will später auch etwas erreichen. Deshalb bin ich zur SGS Essen gegangen, weil hier die Voraussetzungen für meinen Karriereplan ganz gut sind.

Das komplette Interview mit Beke Sterner finden Sie auf DFB.de.

Foto-Quelle: @SGS Archive

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