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Galopp Dortmund: Jungle Spirit lässt Toto beben

Dreijährige Fuhrmann-Stute siegt sensationell als 810:10-Außenseiterin.
Außenseitersiege gehören bei Sandbahn-Rennen durchaus zur Tagesordnung. Doch der Erfolg von Jungle Spirit (Foto) am Sonntag auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel war schon sehr ungewöhnlich. Zur Quote von 810:10 – der wohl höchsten Siegquote auf deutschen Rennbahnen in diesem Jahr – siegte die dreijährige Stute im „Preis der Weihnacht“ über 1.200 Meter.

Im Sattel von Jungle Spirit im Besitz des Stalles Blue Sky saß die Schweizer Amateurreiterin Naomi Heller. Trainer ist Frank Fuhrmann (Möser), der 2019 eine überragendes Jahr hat und bereits seinen 32. Sieger vom Geläuf holte. Dank des hohen Außenseitererfolgs wurde die Dreierwette Jungle Spirit vor Papa Delta und Incorruptiple nicht richtig getippt.

Neusser Sieg durch Axel Kleinkorres zum Auftakt

Bereits zum Auftakt des Renntages, der kurzfristig von Neuss nach Dortmund verlegt worden war (MSPW berichtete), gab es einen Außenseitererfolg – passenderweise durch den Neusser Trainer Axel Kleinkorres. Er siegte mit dem dreijährigen Nextwave über 2.500 Meter. Die 156:10-Chance wurde von Jozef Bojko (Gütersloh) geritten. Bojko gelang auch der Sieg im letzten Rennen des Tages: Auf dem von Marco Klein in Mannheim betreuten Exclusive Potion (69:10) war er in einer 1.700-Meter-Prüfung nicht zu bezwingen.

Doppelsieger in Wambel war außerdem der frühere Championjockey Alexander Pietsch (Bonn): Zuerst steuerte er die vierjährige Lady Maxi (51:10), trainiert von Marian Falk Weißmeier (Mülheim), zum Erfolg über 2.500 Meter. Dann brachte er den sechsjährigen Soryu (200:10) von Besitzertrainerin Selina Ehl (Honzrath) über 1.700 Meter als Sieger über die Ziellinie.

Erster Volltreffer für Trainer-Tochter Nancy Luft

Großen Jubel gab es nach einem Rennen über 1.950 Meter: Es siegte der dreijährige Colorado Sun von Besitzertrainer Aleksej Luft (Sassenburg) mit Tochter Nancy Luft im Sattel, die erst ihr zweites Rennen überhaupt bestritt und erstmals erfolgreich war. Auch hier hatten Außenseiter-Wetter ihre Freude, denn der Sieger zahlte 198:10. Die Viererwette in der Reihenfolge Colorado Sun, Compulsive, Sweet Caroline und Hellomoto wurde nicht getroffen.

So kann es am kommenden Sonntag (29. Dezember) zum großen Jahresfinale einen Jackpot in der Viererwette geben. Es ist ja nicht nur das Finale für Dortmund, sondern für ganz Deutschland. Im Rahmen des letzten Renntages 2019 werden die Champions des Jahres geehrt. Der erste Start ist wieder um 10.50 Uhr geplant, der Eintritt frei.

Foto-Quelle: Marc Rühl – DRV

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Sechs Rennen gehen am Sonntag ab 11.15 Uhr über die Bühne.

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