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Michael Henke unterstützt SG Wattenscheid 09 beim Neustart

Ehemaliger Assistent von Ottmar Hitzfeld Mitglied im Expertenbeirat.
Der ehemalige Bundesligist SG Wattenscheid 09, der wegen des laufenden Insolvenzverfahrens seine erste Mannschaft im Oktober vom Spielbetrieb in der Regionalliga West zurückziehen musste, hat einen neuen Expertenbeirat ins Leben gerufen. Dieser soll den Vereinsvorstand beim geplanten sportlichen Neustart beratend unterstützen. Als erstes Mitglied steht Fußball-Lehrer Michael Henke (Foto), aktuell Sportdirektor beim Drittligisten FC Ingolstadt 04, den Schwarz-Weißen als Fachmann für den sportlichen Bereich zur Seite.

„Ich verfolge die Geschehnisse bei meinen ehemaligen Vereinen sehr genau“, erklärt Michael Henke. „Die SG 09 war der Verein, bei dem ich zum ersten Mal Profiluft schnuppern durfte. Ich hatte eine tolle Zeit an der Lohrheide, die mich für mein Leben geprägt hat. Ich unterstütze den Neuanfang in Wattenscheid voll und ganz.“

Henke absolvierte als Aktiver in der Zeit von 1980 bis 1983 insgesamt 69 Zweitligaspiele im Dress der SG 09 und kam zweimal im DFB-Pokal zum Einsatz. Parallel zu seiner Spielerlaufbahn belegte Henke an der Ruhr-Universität Bochum ein Lehramtsstudium in den Fächern Sport und Geographie, entschied sich im Anschluss an seine aktive Karriere jedoch für die Trainerlaufbahn.

Dabei war Henke, unter anderem als langjähriger Assistent von Ottmar Hitzfeld, unter anderem für Borussia Dortmund, den FC Bayern München, den 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Köln tätig. Der 62-Jährige wird den Vorstand der Wattenscheider bei der Verzahnung von erster Mannschaft und Nachwuchsbereich unterstützen. Hierbei soll es in erster Linie um die Entwicklung einer übergreifenden Spielphilosophie gehen.

„Die große Erfahrung von Michael Henke ist von unschätzbarem Wert für uns. Wir sind sehr stolz, ihn als Berater und Fürsprecher gewonnen zu haben“, so Wattenscheids Vorstandsmitglied Christian Pozo y Tamayo. In welcher Spielklasse die SGW in der nächsten Saison mit ihrer ersten Mannschaft an den Start gehen wird, ist noch unklar. Möglich wäre ein Neustart in der Oberliga Westfalen, aber auch in einer tieferen Spielklasse.

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