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Alemannia Aachen: Kilic-Abschied zum Saisonende perfekt

Vertrag des dienstältesten Trainers wird nicht verlängert.
West-Regionalligist Alemannia Aachen und sein Cheftrainer Fuat Kilic (Foto) werden den zum Saisonende auslaufenden Vertrag einvernehmlich nicht verlängern. Nach dann viereinhalb Jahren als Trainer und Sportlicher Leiter endet damit die Amtszeit von Fuat Kilic am Tivoli zum 30. Juni.

Fußball-Lehrer Kilic hatte die Profimannschaft der Alemannia am Silvestertag 2015 übernommen, ist seitdem ununterbrochen im Amt. Der 46-Jährige ist damit der Alemannia-Rekordtrainer mit der längsten durchgängigen Amtszeit beim ehemaligen Bundesligisten. Mehr als 150 Regionalliga West-Spiele absolvierte er bisher als Trainer mit der Alemannia in fünf Spielzeiten. Dabei sprangen jeweils zwei siebte und zwei sechste Plätze heraus. Auch aktuell überwintern die Schwarz-Gelben auf Rang sieben.

In der Saison 2018/2019 gewann die Alemannia mit Kilic den Mittelrheinpokal und qualifizierte sich erstmals nach sieben Jahren Abstinenz wieder für den DFB-Pokal. Diesen Erfolg könnte das Team in diesem Jahr wiederholen. Als klassenhöchster Verein steht Alemannia Aachen erneut im Viertelfinale. Neben seiner Trainertätigkeit fungierte Fuat Kilic ab April 2016 in Doppelfunktion auch als Sportlicher Leiter bei der Alemannia.

„Fuat hat einen großartigen Job für die Alemannia gemacht“, erklärt Aachens Vereinspräsident Dr. Martin Fröhlich. „Er hat Kontinuität in einer wirtschaftlich schwierigen Phase in den sportlichen Bereich gebracht und war maßgeblich für die sportlich gute Entwicklung verantwortlich. Allen voran der Pokalsieg gegen Fortuna Köln im Mai des letzten Jahres hat uns viel Freude beschert. Wir wünschen Fuat Kilic für seine berufliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Gemeinsam wollen wir die anstehenden Aufgaben dieser Saison zuversichtlich angehen, besonders im Verbandspokal.“

Fuat Kilic meint: „Der Verein Alemannia Aachen ist mir in den letzten Jahren ans Herz gewachsen. Die Fans, das Umfeld, die Spieler, die Verantwortlichen gehören zu dem Verein, wie die Alemannia zur Stadt gehört. Ich habe viele schöne Momente als Trainer in Aachen erlebt und möchte dafür Danke sagen. Für die verbleibenden Aufgaben haben wir uns Ziele gesetzt, die wir gemeinsam mit vollem Elan erreichen wollen. Dafür werden wir hart arbeiten.“

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