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Für drei Spiele: TuS Haltern zieht ins Lohrheidestadion um

Partien gegen Aachen, RWE und RWO werden in Wattenscheid ausgetragen.


West-Regionalligist TuS Haltern hat für die zweite Saisonhälfte eine neue Ausweich-Spielstätte für sogenannte Sicherheitsspiele vorgestellt. Schon das erste Heimspiel des neuen Jahres gegen Alemannia Aachen (Samstag, 25. Januar, 14 Uhr) wird damit nicht – wie bislang geplant – in der Herner Mondpalast-Arena, sondern im Wattenscheider Lohrheidestadion ausgetragen. Gleiches gilt auch für die Partien gegen Rot-Weiss Essen (Mittwoch, 4. März, 19.30 Uhr) und Rot-Weiß Oberhausen (Samstag, 14. März, 14 Uhr). Die weiteren sechs TuS-Heimspiele sollen dagegen in der Halterner Stauseekampfbahn stattfinden.

Julia Donnepp, Abteilungsleiterin Fußball beim TuS Haltern am See, erklärt den Umzug: „Wir sind der Stadt Herne sehr dankbar, dass wir die Spiele der Hinrunde in der Mondpalast-Arena austragen durften. Die Zusammenarbeit war jederzeit von Gemeinschaft und Verständnis füreinander geprägt. Da der Rasen in der städtischen Anlage jetzt aber kurzfristig generalüberholt wird, mussten wir reagieren. Umso erleichterter sind wir, dass wir gemeinsam mit der Stadt Bochum, der Stadt Haltern am See, der Polizei und den Verantwortlichen auf allen Seiten eine interkommunale Lösung gefunden haben, die zeigt, wie der Doppelpass abseits vom Spielfeld gelingen kann. Wir sind voller Vorfreude auf die Spiele in der Wattenscheider Lohrheide.“

Freier Eintritt für Wattenscheider Dauerkarten-Inhaber

Der Sportliche Leiter Sascha Kopschina betont: „Mit Wattenscheid teilen wir nicht nur unsere Vereinsfarben, sondern auch die Liebe für den Sport. Wir wünschen dem Verein von Herzen alles Gute bei ihrem Neustart.“ Dauerkarten-Besitzer der SG Wattenscheid 09, die ihre erste Mannschaft im Oktober aus wirtschaftlichen Gründen vom Spielbetrieb der Regionalliga West zurückziehen musste, erhalten seitdem zu Heimspielen des TuS Haltern freien Eintritt. Das gilt jetzt auch für die Partien in der Lohrheide.

Für die Spiele gegen Aachen, Essen und Oberhausen haben alle Sicherheitsbehörden ihr Einverständnis erteilt. Die erforderlichen Aufwendungen werden wie zuvor in Herne vom TuS Haltern am See getragen, so dass der Stadt Bochum keine Zusatzkosten entstehen. Die Möglichkeit der Nutzung der Spielstätte hatte sich unter anderem auch durch die Insolvenz der SG Wattenscheid 09 ergeben. „Wir sind gefragt worden und helfen gerne“, sagt der Leiter des Referates für Sport und Bewegung der Stadt Bochum, Achim Paas. „Wir freuen uns auf Heim- wie Gästefans und wollen ein guter Gastgeber sein“, so Paas weiter. Für das Heimspiel gegen Alemannia Aachen rechnet der TuS mit rund 1.200 Zuschauern.

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