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VfL-„Torwart“ Vitaly Janelt: „Müssen zusammenhalten“

Bochum nach 0:2 in Bielefeld nur hauchdünn vor Abstiegszone.
Nach dem 0:2 (0:1) zum Ligastart nach der Winterpause bei Spitzenreiter Arminia Bielefeld trennt den Fußball-Zweitligisten VfL Bochum nur noch die bessere Tordifferenz gegenüber der punktgleichen Konkurrenz von der Abstiegszone. Die beiden Torjäger Andreas Voglsammer (27.) und Fabian Klos (90.+4) ließen die Gastgeber auf der „Alm“ jubeln.

Weil sich VfL-Torhüter Manuel Riemann wegen Meckerns und einer unsportlichen Geste in der Schlussphase die Gelb-Rote Karte einhandelte (88.) und Bochums Trainer Thomas Reis zu diesem Zeitpunkt schon dreimal gewechselt hatte, musste Mittelfeldspieler Vitaly Janelt zwischen die Pfosten. Riemann fällt wegen seiner Sperre für das Heimspiel gegen den Aufstiegsfavoriten Hamburger SV (Montag, 20.30 Uhr) aus.

Die Stimmen von der VfL-Homepage:

Thomas Reis (Cheftrainer VfL Bochum): „Glückwunsch nach Bielefeld. Es ist für uns enttäuschend. In der ersten Halbzeit hat man gesehen, dass wir es dem Gegner sehr schwer gemacht haben. Wir geraten durch eine Standardsituation in Rückstand, ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass Bielefeld aus dem Spiel heraus weitere Chancen kreieren konnte. Darunter hat natürlich unsere Offensive gelitten, weil wir es kompakt halten wollten. Das ist uns in Halbzeit eins gut gelungen. Nach der Pause wollten wir mutiger sein was das Spiel mit dem Ball angeht. Ich hatte das Gefühl, dass wir in Pressingsituationen gekommen sind, wir konnten mehr Spielkontrolle bekommen. Es war aber auch klar, dass sich der Gegner in der Schlussphase mehr Chancen herausspielen können würde. Wir hatten trotzdem die Hoffnung, noch mit einem Punkt nach Hause fahren zu können. Das ist uns leider nicht gelungen. Am Ende muss man anerkennen, dass Bielefeld sicher nicht unverdient gewonnen hat. Die gelb-rote Karte für Manuel Riemann hat uns da natürlich nicht geholfen, das weiß er auch selber. Er hat sich bei der Mannschaft entschuldigt.“

Uwe Neuhaus (Cheftrainer DSC Arminia Bielefeld): „Ich bin natürlich sehr zufrieden. Ich denke, dass wir in Halbzeit eins ein typisches Spiel gesehen haben, in dem beide Teams nach der Winterpause nicht genau wissen, wo sie stehen. Bochum war sehr konzentriert, gerade die Defensivarbeit war besser organisiert als in der Hinserie. Wir haben das Spiel zwar kontrolliert, konnten uns aber ganz wenige Torchancen herausspielen. Deswegen war das 1:0 sehr wichtig für uns. Wir durften nicht unruhig werden, auch wenn es noch 0:0 stand. In der zweiten Halbzeit hat Bochum offensiver agiert, sie haben durch zwei Wechsel Offensivkräfte gebracht. Trotzdem haben wir in den zweiten 45 Minuten keine richtige Chance zugelassen. Die konzentrierte Leistung meiner Mannschaft war beeindruckend, sie war sehr fokussiert und laufstark. Ich hatte das Gefühl, dass wir immer präsent waren und immer noch einen Fuß dazwischen hatten. Für uns war es ein gelungener Auftakt. Ich wünsche dem VfL für die kommenden Wochen alles Gute.“

VfL-Profi und „Torwart“ Vitaly Janelt: „Wir haben das Auftaktspiel verloren und haben jetzt noch ein hartes Programm vor uns. Wir müssen jetzt alle zusammenhalten, wir haben es schon oft genug gesagt, doch es ganz wichtig. Wir müssen in jedem Spiel über 90 Minuten Vollgas geben. Es war das erste Mal für mich, dass ich ins Tor musste. Mir wäre es natürlich lieber gewesen, wenn Manu mit Gelb davon gekommen wäre und wir mit elf Spielern das Spiel beenden hätten können, um noch den ein oder anderen Nadelstich zu setzen.“

Bochums Abwehrspieler Patrick Fabian: „Mein Fazit: Das Spiel hätten wir nicht verlieren müssen. In der ersten Halbzeit haben sich beide Mannschaften weitestgehend neutralisiert. Bielefeld hatte sicherlich mehr Spielanteile, aber aus dem Spiel heraus auch keine Chancen. Die Standardsituation, dieses Ping-Pong-Tor bricht uns dann das Genick. Wir laufen dem Rückstand hinterher. In unserem Spiel nach vorne ging nicht viel, wir waren körperlich nicht präsent genug.“

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