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Galopp: Zweimal Doppelpack für Jockey Pecheur und Trainer Fuhrmann

Für Champion Murzabayev reicht es „nur“ zu einem Volltreffer.
Im letzten Jahr hatten sie sich lange Zeit ein packendes Duell um den deutschen Jockey-Titel geliefert und auch in dieser Saison legen beide wieder mächtig los: Auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel gelang am Sonntag dem aktuellen Champion Bauyrzhan Murzabayev (Gütersloh) sein zweiter Jahrestreffer, während sein Rivale Maxim Pecheur (Lohmar) sogar zweimal punktete und damit bereits auf vier Siege im Jahr 2020 kommt.

Bei äußerst widrigen Witterungsbedingungen standen die beiden Spitzen-Jockeys auch im sportlichen Höhepunkt zum Abschluss des Renntages im Mittelpunkt. Doch am Ende der Prüfung über 1.950 Meter triumphierte die erst 17-jährige Amina Mathony, die erst am letzten Montag in Wambel ihr erstes Galopprennen überhaupt gewonnen hatte. Sie steuerte den siebenjährigen Digatilis aus dem Stall von Regine Weißmeier (Sonsbeck) zum leichten Sieg vor Be Kool mit Murzabayev. Der Favorit Lenotti mit Pecheur wurde trotz langer Führung nur Vierter. Der Sieger bezahlte 47 Euro für zehn Euro Einsatz.

Bobby’s Charm hält Irish Poseidon knapp auf Distanz

Zuvor war Pecheur der Doppelpack mit dem sechsjährigen Jack Blane (72:10), trainiert von Barbara Sofsky-Prappacher, im Rennen über 1.800 Meter, und mit der vierjährigen Stute Don’t Tell Dandy (67:10) in einer Sprinterprüfung über 1.200 Meter, gelungen. Letztere wird von dem mit neun Pferden nach Dortmund angereisten Trainer Frank Fuhrmann (Möser) betreut, der auch in einem weiteren Rennen über 1.800 Meter erfolgreich war – und zwar mit Bobby’s Charm (81:10). Den fünfjährigen Wallach ritt Anna van den Troost (Foto) knapp zum Sieg vor dem spät heranfliegenden Irish Poseidon mit Pecheur im Sattel.

Bauyrzhan Murzabayev sicherte sich seinen Tagessieg im Dortmunder „Winterpreis“ über 1.800 Meter auf dem vierjährigen Dutch Devil (60:10) von Besitzertrainer Lucien van der Meulen aus Rijkevoort in den Niederlanden. „Er wird vielleicht ein gutes Pferd, muss aber noch viel lernen“, sagte der Jockey. Auf dem dritten Platz landete Pecheur mit dem zweiten Meulen-Pferd Bolt Phantom. Das erste Rennen des Tages ging dagegen an Jozef Bojko (47:10) auf dem vierjährigen Nextwave, der sich in dem Rennen über 2.500 Meter auf dem Schützling von Axel Kleinkorres (Neuss) knapp gegen Thunder Light durchsetzte.

Der nächste Renntag in Dortmund findet am nächsten Sonntag, 9. Februar, statt. Der erste Start ist wieder gegen 11.30 Uhr geplant.

Foto-Quelle: Marc Rühl – DRV

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