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Galopp Dortmund-Wambel: „Spaziergang“ für Karl Demmes Akatino

Dreijähriger Hengst gewinnt 1.700-Meter-Prüfung mit 24 Längen Vorsprung.
Mit einem „Sonntagsspaziergang“ hat der dreijährige Hengst Akatino auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel mächtig Eindruck hinterlassen. Der Schützling von Karl Demme (Köln) verabschiedete sich über die 1.700 Meter lange Strecke frühzeitig von seinen sechs gleichaltrigen Gegnern und gewann unter Vize-Champion Maxim Pecheur (Lohmar) mit bemerknswerten 24 Längen Vorsprung vor Dynamite Star. Der Hengst im Besitz des Stalles Heymann, der bereits als Zweijähriger erfolgreich war, erfüllte damit als 23:10-Favorit alle Erwartungen.

„Es war wichtig für die Aktiven, dass wir diesen Renntag wie geplant durchgeführt haben“, sagte der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke. „Dank des Trödelmarkts in der Halle war die Bahn trotz der Sturmwarnungen für den Sonntag gut besucht und es herrschte eine angenehme Atmosphäre.“ Wegen der zunehmenden Windböen musste die neue Videoleinwand am Geläuf allerdings aus Sicherheitsgründen nach dem dritten Rennen abgebaut werden. Der Rennbetrieb war aber nie gestört.

Auch nicht im letzten Rennen des Tages, dem sportlichen Höhepunkt, einem mit vielen Formpferden stark besetzten Rennen über 2.500 Meter. Es siegte American Prince (60:10) aus dem Quartier von Axel Kleinkorres (Neuss/demnächst Mülheim) mit „Enki“ Ganbat im Sattel, der alle Angriffe von Irish Poseidon und Kanonier abwehren konnte.

Bereits dritter Sieg für Azubi Amina Mathony

Für die erst 17-jährige Amina Mathony (Foto) läuft es zur Zeit wie am Schnürchen: Mit High Seas (39:10) gelang ihr in einer Prüfung über 1.800 Meter bereits der dritte Sieg innerhalb weniger Wochen. Trainiert wird die im Besitz der Familie Mathony stehende fünfjährige Stute von Regine Weißmeier (Sonsbeck), der Lehrmeisterin der Reiterin in Ausbildung.

Im Preis der Viererwette über 2.500 Meter gab es durch die sieben Jahre alte Germanwings einen weiteren Treffer für Trainerin Weißmeier. Diesmal saß allerdings Tochter Esther Ruth Weißmeier im Sattel. Die 37;10-Favoritin siegte leicht vor Quanita, Carraigin Aonair und Loana. Die Viererwette in dieser Reihenfolge bezahlte 11.569:10.

Zwei Siege für Jockey Tommaso Scardino

Einen Doppelpack landete auch Tommaso Scardino: Zuerst steuerte er den Riesenaußenseiter Quantum (275:10) für Trainerin Jördis-Ines Meinecke (Eitze) zum Sieg über 1.950 Meter. Danach folgte der Treffer mit dem in Belgien von Christel Lenaers vorbereiteten Sea Ess Seas über die Sprintdistanz von 1.200 Meter. „Der galoppiert wie eine Bombe“, freute sich Scardino über den 65:10-Sieger.

Der nächste Renntag in Dortmund findet am kommenden Sonntag, 16. Februar, statt. Der erste Start ist wieder gegen 11.30 Uhr geplant.

Foto-Quelle: Marc Rühl – DRV

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