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Galopp Dortmund: Karl Demmes Cassilero nimmt Abschied

Neunjähriger Hengst soll am Sonntag sein letztes Rennen bestreiten.
„Vergesse nicht die beste Form eines Pferdes“, heißt eine alte Galopp-Weisheit. Daher hat der neunjährige Hengst Cassilero (Foto) am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel gute Chancen auf einen stilvollen Abgang. Das „Kultpferd“ aus dem Kölner Trainingsquartier von Karl Demme ist einer von vielen bekannten Namen, die in den insgesamt sechs Rennen an den Ablauf kommen. Der erste Start erfolgt um 11.25 Uhr, der Eintritt, auch für die beheizte Glastribüne, ist frei.

102 Rennen hat Cassilero seit 2013 bestritten. 18 Mal hat er gewonnen. Am vergangenen Sonntag lief es in Dortmund nicht so gut, er wurde Fünfter. Jetzt steht Cassilero mit seiner jungen Reiterin Lilli-Marie Engels (Warendorf) günstiger in einem Rennen über 1.800 Meter (6. Rennen/Start 13.55 Uhr), bekommt von den meisten seiner sieben Gegnern Gewichtsvorgaben. Sollte er gewinnen, ist sicher Schluss, das hat sein Trainer schon angekündigt.

10.000 Euro Grantie-Auszahlung in der Viererwette

Die Amateure stehen im „Preis der Sport-Welt“ (4. Rennen/12.55 Uhr) im Mittelpunkt. In der Prüfung über 1.700 Meter wird die Viererwette mit einer garantierten Gewinnausschüttung von 10.000 Euro ausgespielt. Zwölf Pferde laufen, die amtierende Amateur-Meisterin Laura Giesgen (Euskirchen) reitet den in Belgien trainierten Sir Bruno. Das Höchstgewicht trägt Mr Gent von Besitzertrainer Lucien van der Meulen (Rijkevoort/Niederlande). Im Sattel sitzt der niederländische Amateur Rene Verbekt, der das erste Galopprennen in Deutschland in diesem Jahr gewonnen hat.

Im zweiten Rennen des Tages (11.55 Uhr) feiert der neue Jockey am Kölner Stall von Championtrainer Henk Grewe seine Sandbahn-Premiere. Der Franzose Clement Lecoeuvre wird in einem Rennen über 1.950 Meter allerdings nicht für seinen Hauptarbeitgeber reiten, sondern für Marian Falk Weißmeier (Mülheim), der Free Lady sattelt. Die vierjährige Stute belegte zuletzt über einen deutlich weiteren Weg in Dortmund einen zweiten Rang.

Zwei weitere Rennen, jeweils über 1.200 Meter, aber in unterschiedlichen Kategorien, sowie ein Sieglosen-Rennen über 1.700 Meter runden die Sechser-Karte ab.

Foto-Quelle: Marc Rühl – DRV

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Markus Klug macht jedoch etwas Boden gut und liegt vier Zähler zurück.

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