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Preußen Münster: Klare Absage an Rassismus

Zuschauer nach Affenlauten gegen Würzburger Kwadwo gestellt und verhaftet.
In der Schlussphase der Drittliga-Partie zwischen dem SC Preußen Münster und den Würzburger Kickers (0:0) kam es auf der Haupttribüne des Preußenstadions zu einer rassistischen Entgleisung eines einzelnen Zuschauers gegenüber Kickers-Spieler Leroy Kwadwo (Foto). So abstoßend die getätigten Affenlaute gegen den Spieler waren, so beeindruckend war die anschließende Reaktionen der übrigen Zuschauer, die nicht nur auf den Täter zeigten und ihn so für die Ordnungskräfte erkennbar machten, sondern mit unüberhörbaren „Nazis-raus“-Rufen die starke antirassistische Haltung der Preußen-Fans und der Münsteraner deutlich machten. Der Verdächtige wurde gestellt und verhaftet.

„Das ist nichts, was auf den Fußballplatz und schon gar nicht in unser Stadion gehört“, stellte Münsters Vereinspräsident Christoph Strässer klar: „Solche Leute wollen und brauchen wir hier nicht. Wir distanzieren uns ganz klar von solchen Äußerungen und ich habe mich unmittelbar nach dem Spiel bei den Würzburgern entschuldigt.“

Der Traditionsverein schreibt in einer offiziellen Erklärung: „Es gehört zu den Grundfesten des SC Preußen Münster und seiner Anhänger, sich klar und deutlich gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung – sei es wegen der Hautfarbe, der religiösen Überzeugung, des Geschlechtes oder sonstiger Orientierung – zu stellen. Davon wird der Verein auch in Zukunft keinen Millimeter abrücken. Wir entschuldigen uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei Leroy Kwadwo und unserem Gegner.“

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