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SV Rödinghausen: Trainer Enrico Maaßen als Motivationskünstler

Tabellenführer auch nach bitterem Drittliga-Verzicht stabil wie eh und je.
Am Donnerstag war nach der Nachricht, dass der SV Rödinghausen keine Zulassung für die nächste Saison in der 3. Liga beantragen wird, noch die geplante Trainingseinheit ausgefallen. Zu tief saß bei Spielern und Trainerteam des Tabellenführers der Regionalliga West der Stachel der Enttäuschung. „Wie die Mannschaft dann aber schon das Abschlusstraining am Freitag absolviert hat, war imponierend“, sagt SVR-Trainer Enrico Maaßen (Foto/35).

Das positive Gefühl sollte den angehenden Fußball-Lehrer nicht trügen. Obwohl der (sportlich schon seit längerer Zeit realistische) Traum von der 3. Liga bereits drei Monate vor dem Saisonende geplatzt ist, präsentierten sich die Ostwestfalen beim 4:1-Auswärtssieg in Wuppertal stabil wie eh und je, ließen den abstiegsbedrohten Bergischen keine Chance. So trumpfte auch Top-Torjäger Simon Engelmann (30) einmal mehr groß auf, baute mit seinen Saisontreffern 20 und 21 die Führung in der Torschützenliste weiter aus und legte einen weiteren Treffer auf.

„Nach den Schlagzeilen der letzten Tage ist eine solche Leistung alles andere als selbstverständlich“, traf Maaßen den Nagel auf den Kopf: „Ich kann den Jungs nur ein riesiges Kompliment aussprechen. Sie haben erneut gezeigt, was für ein charakterstarkes Team wir hier zusammengestellt haben.“

Klar ist: Auch in den nächsten Wochen werden sich Maaßen und seine Spieler als „Motivationskünstler“ beweisen müssen, um weiterhin das Bestmögliche herauszuholen. In der Liga stehen jetzt gegen Aachen, Haltern und Borussia Dortmunds U 23 jetzt drei Heimspiele hintereinander auf dem Programm. Im Westfalenpokal-Wettbewerb hat sich der SV Rödinghausen als Titelverteidiger erneut für das Halbfinale qualifiziert. Nur zwei Oberligisten (RSV Meinerzhagen und SV Schermbeck) oder ein Landesligist (SpVg Hagen 11) könnten die dritte DFB-Pokal-Teilnahme in Serie noch verhindern.

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