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Galopp Dortmund: Trainer Frank Fuhrmann weiter auf Erfolgskurs

Doppelpack in Wambel – Kein Nichtstarter trotz widriger Witterung.
Der Fuhrmann-Express rollt weiter: Am Sonntag fuhr der startfreudige Trainer aus Möser bei Magdeburg zwei weitere Siege auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel ein. Es waren bereits die Erfolge acht und neun in diesem Jahr für Frank Fuhrmann, der damit das Trainer-Championat anführt.

Trotz schwierigster Witterungsbedingungen mit Regen, Wind und Sturmböen konnten die sechs Rennen des Tages ordnungsgemäß abgehalten werden. Keine Selbstverständlichkeit, wie der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke, betonte und sein Team lobte. Das Aufstellen der neuen Videoleinwand am Geläuf sei leider nicht möglich gewesen, aber „die Tatsache, dass es keine Nichtstarter gab, zeigt wie wichtig die Winterrennen für die Aktiven augenscheinlich sind“, so Tiedtke.

Den ersten Tagestreffer holte sich Fuhrmann mit dem vierjährigen Uh Oh Chongo in einer Sprinterprüfung über 1.200 Meter. Im Sattel des 52:10-Siegers saß der Franzose Lukas Delozier. Im Amateurrennen, dem „Preis der Sport-Welt“ über 1.800 Meter, war Archie’s Sister (37:10) unter Janina Boysen nicht zu schlagen. Beide Pferde stehen im Besitz des Stalles „Blue Sky“.

Im sportlichen Höhepunkt über 1.200 Meter verpasste Fuhrmann nur knapp den dritten Tagestreffer. Sein Dortmunder Dauerstarter Bobby’s Charm musste sich nach hartem Kampf der Mitfavoritin Seqania (47:10) aus dem Düsseldorfer Quartier von Sascha Smrczek mit einem Kopf Abstand geschlagen geben. Nicol Polli steuerte die fünfjährige Stute zum Erfolg. Im Rennen über 2.500 Meter reichte es für Fuhrmann mit Gin Bramble „nur“ zum dritten Platz. Es siegte die 32:10-Favoritin Quanita aus dem Stall von Katja Gernreich, geritten von Cecilia Müller.

Von der Reckes Stute Orihime entschädigt sich

Den Auftakt machten die Dreijährigen über 1.800 Meter. Dabei zeigte die Stute Orihime (Foto) aus dem Besitz von Ulrike und Heiner Alck, was in ihr steckt. Unter Jockey-Champion Bauyrzhan Murzabayev (Gütersloh) siegte sie als 42:10-Mitfavoritin leicht mit vier Längen vor Koenigsstern. Zuletzt war sie in Wambel wohl am schlechten Rennverlauf gescheitert. „Sie hat sich für das Pech entschädigt“, sagte ihr Trainer Christian von der Recke (Weilerswist), der mit Sir Chancealot auch den Drittplatzierten betreute.

Im Preis der Viererwette über 1.950 Meter brachte der von Erika Mäder in Krefeld betreute Power Bullet unter Martin Seidl (Köln) die erwartet starke Leistung. Der Sechsjährige (61:10) gewann leicht mit mehr als zwei Längen gegen Amity Island. Lovanto und Red Dynamite folgten deutlich dahinter. Die Quote der Viererwette betrug in dieser Reihenfolge 208.774:10.

Der nächste Renntag in Dortmund geht am kommenden Sonntag, 1. März, ab 11 Uhr über die Bühne.

Foto-Quelle: Marc Rühl – DRV

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