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SC Verl: Gespräche mit Nachbar FC Gütersloh laufen

Heimspiele in der 3. Liga könnten im Heidewaldstadion stattfinden.
West-Regionalligist SC Verl, der für den Fall des Aufstiegs in die 3. Liga noch auf der Suche noch einer möglichen Ausweichspielstätte ist, hat jetzt auch mit dem benachbarten Westfalen-Oberligisten FC Gütersloh Gespräche über eine mögliche Nutzung des Heidewaldstadions aufgenommen.

Da Gütersloh räumlich wesentlich näher an Verl liegt als beispielsweise die Arenen in Paderborn oder Bielefeld, haben sich die beiden Vereine gemeinsam vorgenommen, die 3. Liga in den Kreis Gütersloh zu holen. Sollte die Verler „Sportclub Arena“ (aktuelles Fassungsvermögen rund 5.300 Plätze) auch nach einem eventuellen Ausbau nicht den Anforderungen des DFB genügen (erforderlich sind in der 3. Liga mindestens 10.001 Zuschauerplätze), könnte der altehrwürdige Heidewald ins Spiel kommen. Dort spielte der FC Gütersloh einst sogar in der 2. Bundesliga. Das Problem: Auch das Gütersloher Stadion ist – zumindest nach aktuellem Stand – ebenfalls nicht drittligatauglich.

„Wir freuen uns, dass die Stadt Gütersloh und der FC Gütersloh uns helfen wollen“, sagt Verls Präsident Raimund Bertels (Foto): „Primäres Ziel bleibt die Ertüchtigung unserer Sportclub Arena für die 3. Liga. Wenn uns dies nicht gelingen sollte, ist Gütersloh für uns und auch für unsere Region die beste Lösung. Falls wir das schaffen, haben wir echte Heimspiele in einem traditionsreichen Stadion mit einer tollen Fußball-Atmosphäre.“

Der FC Gütersloh unterstützt den Wunsch des Nachbarn. „3. Liga im Heidewald wäre für die Region eine tolle Sache. Da sind wir gerne dabei“, sehen die FCG Vorstandsmitglieder Hans-Hermann Kirschner, Heiner Kollmeyer und Helmut Delker das Verler Anliegen sehr positiv. „Es ist für uns auch eine Chance, zeitnah weitere Sanierungsmaßnahmen in unserem Stadion durchzuführen, die ja ohne Zweifel nötig sind.“ Die Heimspiele des Sportclubs Verl und des FC Gütersloh würden im Falle des Falles im wöchentlichen Wechsel im Heidewaldstadion stattfinden.

Als nächsten Schritt werden beide Vereine nun ein Gespräch mit dem DFB und der Stadt Gütersloh führen. Geplant ist dabei auch ein Ortstermin im Stadion. Dabei müssen in der nächsten Zeit viele Dinge geklärt werden. Der DFB schreibt für Stadien zwingend ein Fassungsvermögen von 10.001 Zuschauern und im ersten Jahr eine Tribünenkapazität von 1.000 Sitzplätzen vor. Ab dem zweiten Jahr sind 2.000 Sitzplätze nötig. Das Heidewaldstadion ist derzeit für etwa 8.400 Zuschauer zugelassen. Durch bauliche Maßnahmen lässt sich das Fassungsvermögen aber wieder auf 10.001 Zuschauer erhöhen. Die Tribüne hat aktuell 1.050 Plätze. Aber auch hier sind vermutlich bauliche Maßnahmen nötig. Hinzu kommen weitere Auflagen.

„Es gibt viel zu tun und es ist natürlich auch eine große Herausforderung“, so Bertels. „Wir in Verl haben aber in den letzten Jahren Vieles gestemmt und gemeistert. Das kann uns auch hier gelingen.“

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