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Schalke 04-Vorstand Alexander Jobst: „Es geht um die Existenz“

Marketing-Experte plädiert bei Fortführung der Saison für Geisterspiele.
Mindestens bis zum 2. April werden in der Fußball-Bundesliga aufgrund der Dynamik des sich ausbreitenden Coronavirus und der damit einhergehenden Einschränkungen keine Spiele stattfinden. Dies teilte Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) , am Montag bei einer Pressekonferenz in Frankfurt mit (siehe auch hier).

Zuvor war diese Maßnahme auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Vertretern der 36 Klubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga beschlossen worden. Somit wird der 27. Spieltag, an dem der FC Schalke 04 am Samstag (21. März) den FC Augsburg empfangen hätte, vorerst nicht ausgetragen. Wegen der darauffolgenden FIFA-Abstellungsperiode ruht der Ligabetrieb anschließend gemäß des Rahmenspielplans zunächst bis zum 2. April. Ob der Spielbetrieb in der Bundesliga danach wieder aufgenommen werden kann, soll in der Woche ab dem 30. März entschieden werden.

Alexander Jobst (Foto), Vorstand Marketing und Kommunikation des FC Schalke 04, nimmt für den Verein Stellung:

„Wir alle sind uns in diesen Tagen der gesundheitlichen Bedrohung für das ganze Land bewusst. Absolute Priorität hat die Gesundheit der Bevölkerung! Die Auswirkungen der aktuellen Situation zeigen aber auch, dass es um die Existenz des FC Schalke 04 und der Klubs der ersten und zweiten Bundesliga geht.

Das Virus in seiner Dynamik bestimmt inzwischen wesentliche Abläufe in unserer Gesellschaft. Dabei ist unsere Aufgabe, auch wenn wir die Entwicklungen der nächsten Zeit nicht einschätzen können, die Bundesliga-Saison bestmöglich zu Ende zu spielen. Das ist unsere Verantwortung für Schalke 04 und für den gesamten Profifußball.

Bei allem Verständnis für den Wunsch der Fußballbegeisterten, Bundesligaspiele im Stadion zu verfolgen: Es muss in allererster Linie unser Bestreben sein, die noch ausstehenden Spiele überhaupt austragen und die Saison zu Ende führen zu können – aller Voraussicht nach ohne Zuschauer. Medien- und Sponsoreneinnahmen sind für den FC Schalke 04 und die Profiklubs existentiell. Das muss allen, die die Bundesliga verfolgen und Fans von Schalke 04 sind, klar sein.“

Foto-Quelle: FC Schalke 04

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