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Traben: Kompletter Rennbetrieb bis zum 15. April ausgesetzt

Staat soll mit Kurzarbeitergeld, Krediten und Zuschüssen helfen.
Jetzt hat auch der deutsche Trabrennsport reagiert. Aufgrund der dramatischen Entwicklung der Corona-Krise und der damit einhergehenden behördlichen Auflagen, die unter anderem Sportveranstaltungen jedweder Art seit Montag bundesweit untersagen, lässt sich der Rennbetrieb in Deutschland nicht aufrechterhalten. In Abstimmung mit den deutschen Trabrennveranstaltern und dem Dachverband des deutschen Galopprennsports („Deutscher Galopp“) wird der Rennbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt. Diese Direktive gilt zunächst bis zum 15. April. Danach wird die Situation neu bewertet, auch hinsichtlich der Möglichkeit so genannter „Geisterrennen“, also Veranstaltungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

„Der deutsche Rennsport kann und will sich dem Solidarprinzip nicht verschließen. Dies gebietet der Respekt vor dem Staatswesen“, schreibt der Traber-Dachverband HVT: „In der Hoffnung, dass das Coronavirus zeitnah kontrollierbar wird, bitten wir alle am Rennsport direkt und indirekt Beteiligten um Verständnis und Unterstützung.“

Gleichzeitug ruht ab Dienstag auch der Rennsport in Frankreich bis zum 15. April. Zahlreiche Wettannahmestellen wurden dort bereits geschlossen. Das ist eine Maßnahme, die auch in Deutschland unmittelbar bevorsteht und in einigen Bundesländern bereits erfolgte.

Ob und wie man dem Training und der weiteren Vorbereitung Hilfestellung geben könne, zum Beispiel durch das unbürokratischen Abhalten von Qualifikationsrennen und Probeläufen, werder derzeit ebenso geprüft wie die Möglichkeiten finanzieller Hilfen seitens der Politik. Auch der Trabrennsport benötigt – wie andere mittelständische Betriebe – staatliche Hilfen in Form von Kurzarbeitergeld, Krediten und Zuschüssen.

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