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Preußen Münster: Auch Nachwuchs erklärt sich solidarisch

Nach Anzeige von Kurzarbeit bieten weitere Mitarbeiter Gehaltsverzicht an.


Das Coronavirus hat die Welt weiter fest im Griff. Niemand kann derzeit absehen, wann wirklich wieder der Ball in den Stadien rollen kann. Das stellt auch den SC Preußen Münster vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Deshalb hat nun auch der „Adlerklub“ bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeitergeld für seine Angestellten beantragt. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle und der gesamte Profibereich haben der grundsätzlichen Einführung von Kurzarbeit geschlossen zugestimmt. Die entsprechende Anzeige bei der zuständigen Behörde ist zu Wochenbeginn erfolgt.

„In dieser absoluten Ausnahmesituation ist das ein bemerkenswerter Schulterschluss aller Beteiligten, die damit für den Zeitraum des Stillstandes auf einen erheblichen Teil ihres vereinbarten Arbeitsentgeltes verzichten müssen“, kommentiert Münsters Sport-Geschäftsführer Malte Metzelder (Foto). Schließlich deckt das Kurzarbeitergeld nur zwischen 60 und 67 Prozent der sonstigen Netto-Bezüge ab. Besonders bemerkenswert: Auch die Mitarbeiter im Nachwuchsbereich des SC Preußen zeigen sich solidarisch und bietet einen Gehaltsverzicht an.

„Wir wissen, dass diese Maßnahme tiefgreifende wirtschaftliche Einschnitte für jeden Einzelnen bedeuten“, so Malte Metzelder weiter. „Deshalb werden das Präsidium, der Aufsichtsrat und die Geschäftsleitung alles tun, um die Situation sukzessive zu verbessern.“ Dazu gehört es auch, zusätzliche Maßnahmen zur Liquiditätssicherung sowie zur Kosteneinsparung zu ergreifen.

Foto-Quelle: SC Preußen Münster

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