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Henk Grewes Derby-Hoffnung Rubaiyat ist „Galopper des Jahres“

Dreijähriger Hengst erhält bei Publikumswahl 42 Prozent der Stimmen.
Der inzwischen dreijährige Galopper-Hengst Rubaiyat (Foto) wurde bei Deutschlands ältester Publikumswahl zum „Galopper des Jahres 2019“ gewählt. Einen Monat lang suchte der Galopper-Dachverband („Deutscher Galopp“) in Zusammenarbeit mit einigen Partnern  den „Liebling“ der deutschen Rennsportfreunde. Am Ende galoppierte Rubaiyat seiner starken Konkurrenz im Kampf um den Titel davon. Gleich 42 Prozent aller abgegebenen Stimmen sicherte sich der von Trainer-Champion Henk Grewe (Köln) vorbereitete Youngster. Damit reiht sich der neueste Titelträger in die Nachfolge echter Galopper-Cracks – wie die Klassehengste Iquitos (2018/2016), Sea The Moon (2014), Novellist (2013) oder die Top-Stute Nightflower (2015) ein.

Bei seinem eindrucksvollen Durchmarsch als Zweijähriger mit vier Siegen bei vier Jahresstarts, darunter im „Preis des Winterfavoriten“ in Köln-Weidenpesch, ließ Rubaiyat seine Kontrahenten, den ein Jahr älteren Derbysieger Laccario (38 Prozent) aus dem Training von Andreas Wöhler (Gütersloh) und den bereits mehrfach in Frankreich gestarteten Schlenderhaner Alson (20 Prozent) hinter sich. Ein Erfolg, über den sich Trainer Grewe sehr freut: „Das ist für den Stall natürlich etwas ganz Besonderes, wir freuen uns alle sehr. Umso mehr noch, da es sich um Rubaiyat handelt, der sich in der letzten Saison als ein großer Kämpfer erwiesen hat und als einziger der Kandidaten bisher ungeschlagen ist.“ Seit der Gründung des Rennstall Grewe im Jahr 2014 ist Rubaiyat der erste Gewinner der bereits seit 63 Jahren ausgetragenen Wahl.

Auf die geplante Siegerehrung wird der nach einer persischen Gedichtform benannte Rubaiyat, der Dr. Stefan Oschmann (Darius Racing/Darmstadt) gehört, jedoch verzichten müssen. Die geplante Verleihung am Ostermontag in Köln musste wegen des Coronavirus abgesagt werden. Das Training für den Hengst, der als interessanter Derby-Kandidat gehandelt wird, wird selbstverständlich fortgeführt. Einem erfolgreichen Wiedersehen auf der Rennbahn steht somit – sobald es die Einschränkungen währen der Corona-Krise zulassen – nichts im Wege. „Rubaiyat ist ein sehr unkompliziertes Pferd. Im täglichen Training zeigt er nur das Nötigste – entwickelt im Rennen selbst dann aber einen riesigen Ehrgeiz“, so Grewe über seine große Derby-Hoffnung in diesem Jahr.

Glückwünsche an Rubaiyat und das gesamte Team spricht auch Jan Pommer, Geschäftsführer des Dachverbandes, aus: „Wir freuen uns für das gesamte Team um Rubaiyat. In diesen schweren Zeiten ist der „Galopper des Jahres“ eine willkommene, schöne Nachricht. Mit Rubaiyat haben wir einen würdigen Sieger. Wir gratulieren allen Beteiligten recht herzlich.“ Pommer ergänzt: „Die hohe Wahlbeteiligung – in diesem Jahr konnten wir mit einer fünfstelligen Summe so viele Stimmen zählen wie seit acht Jahren nicht mehr – stimmt uns umso positiver. Den Gewinner des Hauptpreises, einer Kreuzfahrt, werden wir unter Aufsicht auslosen, auf direktem Wege informieren und alles Weitere abstimmen.“

Foto-Quelle: Deutscher Galopp

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