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Lok Leipzig: 100.000 Euro-Grenze bei Wunschkonzert geknackt

Dreistündige Live-Sendung mit Musik und Information ein voller Erfolg.


Auch die zweite Wunschkonzert-Sendung („Lokruf 2.0“) im Internet-Fanradio des Nordost-Regionalligisten 1. FC Lok Leipzig war ein voller Erfolg. Während der Übertragung wurden im Rahmen der Corona-Aktion „Leute, macht die Bude voll“ knapp 5.000 Euro an Spenden gesammelt und die Marke von 100.000 Zuschauern für das Spiel gegen den „Unsichtbaren Gegner“ am Freitag, 8. Mai, geknackt. Inzwischen wurden sogar schon knapp 105.000 Tickets zum Preis von jeweils einem Euro verkauft.

Durch die dreistündige Live-Übertragung mit etwa 3.000 Hörern führten die Lokruf-Stimmen Thomas Franzky und Marko Hofmann, die sonst die Partien des Regionalliga-Teams im Stadion kommentieren. In der Leitung war auch Heiko Rosenthal, Leipzigs Bürgermeister für Umwelt, Ordnung und Sport. Er sprach über die Herausforderungen der aktuellen Corona-Krise. So sollen bereits vorgesehene Fördermittel für Sportvereine gezahlt werden, auch wenn der Trainingsbetrieb gerade überall ruht. „Es wird, glaube ich, in diesem Jahr noch Fußball und andere Sportveranstaltungen vor vollen Rängen geben. Da bleibe ich optimistisch“, so der Sport-Bürgermeister.

Aus der Pfalz meldete sich Sportdirektor und Cheftrainer Wolfgang Wolf (Foto). Er plauderte über seine Plattensammlung, die Freundschaft zu Friedhelm Funkel und den ständigen Austausch mit den Vereinsoffiziellen, Co-Trainer Nicky Adler und seinem Lok-Team.

Kapitän Robert Zickert meldete sich aus der brandenburgischen Heimat. Dort hält er sich vor allem im eigenen Garten fit. Der sportliche Ehrgeiz wird beim Kartenspielen mit seiner Freundin ausgelebt. Im Gespräch wurde außerdem angeregt über Fußballtennis diskutiert.

FCL-Präsident Thomas Löwe gab ein Update zur aktuellen Lage im Verein und informierte über die weiteren Planungen für die Regionalliga sowie die 3. Liga. Die Mutter des ehemaligen Lok-Spielers Albrecht Brumme berichtete über ihre enge Beziehung zum Verein und ihren derzeit erschwerten Arbeitsalltag. Petra Brumme praktiziert in Groitzsch als Zahnärztin. Auch der blinde Fan Peter Frank kam zu Wort. Er verfolgt von Kindesbeinen an die Spiele des 1. FC Lok – erst am Radio und seit Jahrzehnten auch im Stadion.

Die heimlichen „Stars“ des Abends waren Jutta und Rainer. Sie sind seit 1966 Fans, außerdem Mitglieder und Dauerkarteninhaber. Ihre Kinder und Enkelkinder sind raus aus dem Haus und so können die beiden ihren Herzensverein unterstützen. Und wie: Gleich mit 4.000 Tickets unterstützten sie ihren FCL für das Duell mit dem „Unsichtbaren Gegner“.

Das dritte Lokruf-Wunschkonzert steigt am Karsamstag (11. April) von 20 bis 23 Uhr. Dort gibt es dann mehr Informationen zum virtuellen Spiel am 8. Mai und natürlich wieder jede Menge Gäste und Musikwünsche.

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