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Regionalliga West: RWE und RWO beantragen Endrunde

Um Teilnehmer an Aufstiegsspielen gegen Nordost-Vertreter zu ermitteln.
Der Spielbetrieb in der Regionalliga West ruht aktuell wegen der Corona-Pandemie. Ob der Ball wieder rollen wird oder möglicherweise der aktuelle Tabellenstand gewertet wird, ist noch offen. 16 der 18 Vereine hatten sich für einen Abbruch ausgesprochen.

Nun hat der Tabellendritte Rot-Weiss Essen (hatte als einziger Klub gegen einen Abbruch gestimmt) gemeinsam mit dem viertplatzierten Ligakonkurrent Rot-Weiß Oberhausen beim Präsidium des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) beantragt, den Relegationsteilnehmer der West-Staffel, der anschließend in zwei Duellen auf einen Vertreter der Regionalliga Nordost treffen und um den Aufstieg in die 3. Liga kämpfen würde, sportlich zu ermitteln.

Da Spitzenreiter SV Rödinghausen auf einen Zulassungsantrag für die 3. Liga beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) verzichtet hatte, würde die Entscheidung zwischen dem Tabellenzweiten SC Verl sowie RWE und RWO fallen. Ein entsprechendes Konzept wurde dabei bereits vorgelegt.

In einer Mitteilung der Essener heißt es:

„Mit dem SC Verl, Rot-Weiss Essen und Rot-Weiß Oberhausen haben drei Vereine die Zulassung zur 3. Liga beantragt, die sich aufgrund der bisher gesammelten Punkteanzahl im unmittelbaren Wettbewerb um den zur Relegationsteilnahme berechtigenden zweiten Tabellenplatz befinden. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, diesen Wettkampf sportlich in zwei Ausscheidungsspielen zu entscheiden. In einem ersten Qualifikationsduell spielen demnach RWE und RWO um eine Finalteilnahme. Der Sieger der Partie träfe dann auf den SC Verl, dem aufgrund seines aktuellen Punktevorsprungs bereits ein Platz im Endspiel garantiert wäre. Alle Partien sollten auf neutralem Platz unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.“

Marcus Uhlig (Foto), Vorstandsvorsitzender bei Rot-Weiss Essen, meint: „Es darf in der aktuellen Situation nicht das Ziel sein, sich die Entscheidung möglichst einfach zu machen. Das Bestreben des Verbandes muss die Sicherstellung eines fairen sportlichen Wettkampfes sein. Nur weil uns die Corona-Krise zu Einschränkungen zwingt, kann das nicht dazu führen, dass wir diesen Leitgedanken der Fairness vollständig aufgeben“, so der 49-Jährige, der anfügt: „Auch wenn uns Geisterspiele als fan-naher Verein in der Seele weh tun und immer auch eine wirtschaftliche Herausforderung sind, bewegen sich zwei Ausscheidungsduelle unter Ausschluss der Öffentlichkeit, aber idealerweise im Rahmen einer TV-Live-Übertragung noch in einem Rahmen, den wir für vertretbar halten, so lange damit eine sportliche Entscheidung herbeigeführt werden kann.“

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