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Galopp Dresden: Andrasch Starke triumphiert mit Stute La La Land

16:10-Favoritin war im BBAG Auktionsrennen nicht zu stoppen.
Das Erfolgsteam mit Jockey Andrasch Starke (Foto/Langenfeld) und Champion-Trainer Henk Grewe (Köln) blieb sich auch am Samstag im BBAG Auktionsrennen für Dreijährige (52.000 Euro, 1.200 Meter) auf der Galopprennbahn in Dresden treu. Mit der 16:10-Favoritin La La Land, zuletzt Dritte im Henkel-Stutenpreis in Düsseldorf, gewann das Top-Gespann auch diesen Höhepunkt. Die dreijährige Outstrip-Tochter aus der Zucht und im Besitz des Gestüts Karlshof ging bereits im Schlussbogen an die Spitze und konterte auch die große Schlussattacke des Co-Favoriten Big Beat, der kurz brandgefährlich wirkte. Night Light schob sich spät auf den dritten Platz vor Lex Luthor.

25.000 Euro betrug die Siegprämie für La La Lands Eigner beim siebten Start und zweiten Triumph der Schimmelstute, die am 13. Juni zum Großen Preis der Landeshauptstadt nach Dresden zurückkehren könnte oder die „1.000 Guineas“ am 21. Juni in Düsseldorf ansteuert. Siegjockey Andrasch Starke erklärte: „Mir hat besonders gefallen, dass La La Land auf den letzten 200 Metern immer weiter gekämpft hat, als der Gegner näher kam. Sie hat einen großen Kampfgeist gezeigt.“

Alison, ein stark gewettetes Pferd, war beim Aufgalopp reiterlos geworden und musste dem Rennen ebenso kurzfristig fernbleiben wie die im Mitbesitz von Ex-Fußball-Nationalspieler Klaus Allofs stehende Reventa.

Champion-Jockey Bauyrzhan Murzabayev gelingt Hattrick

Während Grewe und Starke noch einen weiteren Volltreffer landeten, war Champion-Jockey Bauyrzhan Murzabayev insgesamt sogar dreimal erfolgreich und baute seine Führung in der bundesweiten Statistik weiter aus. Zweimal siegte er dabei für seinen „Chef“, den Gütersloher Trainer Andreas Wöhler.

Das vom Dachverband „Deutscher Galopp“ entwickelte Hygiene- und Abstandskonzept lag der Veranstaltung zugrunde, die ohne Zuschauer auf der Rennbahn stattfand. Allerdings durften erstmals zumindest auch wieder Besitzer auf die Rennbahn. Der Wettumsatz belief sich nach neun Rennen auf 297.343 Euro (aus dem Ausland kamen 53.677 Euro, aus dem Inland 243.666 Euro). Ohne den Rückzahler in Höhe von 18.322 Euro im siebten Rennen wäre ein neuer „Dresden-Rekord“ fällig gewesen.

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