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DFL verhängt Geldstrafen gegen BVB-Profis Akanji und Sancho

Spieler verstoßen gegen medizinisch-organisatorisches Konzept.


Die Deutsche Fußball Liga (DFL) verhängt Geldstrafen gegen Manuel Akanji (auf dem Foto links) und Jadon Sancho (rechts). Die Spieler des Bundesligisten Borussia Dortmund hatten bei häuslichen Friseurterminen offenkundig gegen allgemeine Hygiene- und Infektionsschutzstandards sowie insbesondere gegen das medizinisch-organisatorische Konzept der DFL-Taskforce „Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ verstoßen. Erkennbar ist dies auf Fotos, die in klassischen Medien und auf Social Media veröffentlicht wurden.

„Es steht außer Frage, dass auch Profifußballer ihre Haare schneiden lassen müssen“, teilte die DFL mit. „Dies muss derzeit jedoch im Einklang mit dem medizinisch-organisatorischen Konzept erfolgen. Der Club hatte seinen Spielern im konkreten Fall auch eine entsprechende Möglichkeit bereitgestellt.“

Das Konzept der DFL-Taskforce bildet die Grundlage für den derzeitigen Sonderspielbetrieb in Bundesliga und 2. Bundesliga und wurde auf Beschluss der DFL-Mitgliederversammlung als rechtsverbindlicher Anhang in die DFL-Spielordnung aufgenommen. Über die Höhe einer Sanktion gibt die DFL in Vertragsstrafenverfahren grundsätzlich keine Auskunft. Die Spieler haben das Recht, innerhalb von fünf Tagen Beschwerde einzulegen. Die Strafen richten sich ausdrücklich nicht gegen den Club, bei dem kein „Organisationsverschulden“ erkennbar ist.

Foto-Quelle: Borussia Dortmund

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