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Borussia Mönchengladbach: Ohne Eberl und Plea gegen FC Bayern

Sportdirektor verpasst Wiedersehen mit Heimatverein in München.
Das 0:1 (0:0) beim SC Freiburg war für den Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach nicht nur ein herber Rückschlag im Rennen um die Champions League-Plätze. Auch mit Blick auf die Top-Partie beim Tabellenführer und Titelverteidiger FC Bayern München (Samstag, 13. Juni, 18.30 Uhr) hatte das Gastspiel in Breisgau erhebliche Auswirkungen.

So wird Angreifer Alassane Plea nach seiner Gelb-Roten Karte den „Fohlen“ in der bayerischen Metropole ebenso fehlen wie Sportdirektor Max Eberl (Foto), der in Freiburg als erster Funktionär überhaupt in der Bundesliga wegen Reklamierens die Rote Karte gesehen hatte. Eberl verpasst damit das Wiedersehen mit seinem langjährigen Verein, denn er war als aktiver Fußballer im Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters ausgebildet worden und schaffte beim FCB auch den Sprung in den Profikader.

Die Stimmen zum Freiburg-Spiel von der Gladbacher Homepage:

Torhüter Yann Sommer: „Wir haben eine sehr gute erste Hälfte gespielt und hatten viele gute Chancen, aber dann leider nicht das Tor gemacht. In der zweiten Hälfte hat Freiburg den Freistoß genutzt und ist in Führung gegangen. Natürlich ist dieses Ergebnis alles andere als perfekt, aber wir werden weitermachen. Aber wir haben viel investiert, hatten sehr viel Energie und Power. Wir haben eigentlich ein gutes Spiel abgeliefert, aber am Ende dann bei einer Situation geschlafen. Wir haben noch vier weitere Spiele vor der Brust und nächste Woche in München wollen wir direkt wieder Gas geben und punkten.“

Flügelspieler Patrick Herrmann: „Wir haben eigentlich eines unserer besseren Spiele hier in Freiburg gemacht. Vor allem in der ersten Hälfte haben wir den Ball gut laufen lassen, hatten auch zwei, drei richtig gute Torchancen. Davon hätten wir einfach eine nutzen und in Führung gehen müssen. Das haben wir verpasst und sind dafür in der zweiten Hälfte bestraft worden. Das Gegentor müssen wir besser verteidigen, da waren wir zu unachtsam. Dadurch sind die Freiburger ins Spiel gekommen, das darf nicht passieren. Es ist eine sehr ärgerliche Niederlage. Punkte hätten uns hier gutgetan, aber wir haben noch vier Spiele und werden alles dafür tun, unseren vierten Platz zu verteidigen.“

Trainer Marco Rose: „Ich bin nach jeder Niederlage sehr frustriert. Natürlich ist es jetzt im Endspurt, wenn man bestimmte Ziele verfolgt und mit dem Zustandekommen der Niederlage, noch ärgerlicher. Wir haben sehr starke erste Hälfte gespielt und dann in der zweiten Hälfte einen Standard ganz schlecht verteidigt, eine Gelb-Rote Karte bekommen und somit eine Niederlage, die wir nicht gebrauchen konnten. Wir haben viel gewollt, viel investiert und Freiburg dominiert. Wir wussten, dass Freiburg über Standards gefährlich ist, deswegen hätte es erst gar nicht zu dem Freistoß, der zum Gegentor geführt hat, kommen dürfen. Die Jungs wollen viel und sind nun dementsprechend enttäuscht. Das müssen wir jetzt erstmal verarbeiten und dann kümmern wir uns am Montag um das kommende Spiel in München.“

Trainer Christian Streich (SC Freiburg): „Der Sieg war extrem wichtig. In den vier vorherigen Spielen nach der Corona-Pause haben wir es schon gut gemacht, hatten aber etwas Pech. Diesmal hatten wir in ein paar Situationen das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite. Die Gladbacher hatten vor allem in der ersten Hälfte einige gute Chancen, aber auch wir hatten einige und am Ende sogar ein kleines Chancenplus. Am Anfang hat die Ordnung nicht so gestimmt, aber die Mannschaft hat brutal gearbeitet und ist im Laufe der Partie immer besser reingekommen. Ich bin sehr glücklich, dass wir gegen einen so starken Gegner nicht unverdient 1:0 gewonnen haben. Ob in der Tabelle noch etwa nach oben geht, interessiert mich heute nicht.“

Quelle (Foto und Stimmen): Borussia Mönchengladbach

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