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Galopp Düsseldorf: Suborics-Stute No Limit Credit hofft auf „Krönung“

Im ersten Stuten-Klassiker 2020 geht es am Sonntag um 62.500 Euro.
Nicht nur England hat eine Queen, auch Düsseldorf sucht eine „Königin“! Am Sonntag ist wieder „Krönungstag“ auf der Galopprennbahn in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt – mit einem großen Jubiläum: Mit den klassischen 100. German 1.000 Guineas (62.500 Euro, 1.600 Meter, 9. Rennen gegen 15.30 Uhr) steht das erste klassische Rennen für die dreijährigen Stuten in der Rennsaison 2020 bevor. Zuschauer vor Ort sind nicht zugelassen.

Dabei rückt ein erlesenes Feld von elf dreijährigen Pferdedamen in die Boxen ein. Nach vier Erfolgen von Gaststuten hintereinander ist Rose Of Kildare (Ioritz Mendizabal) diesmal der Prüfstein für die deutschen Kandidatinnen. Der englische Star-Trainer Mark Johnston gewann in den letzten beiden Jahren diesen Klassiker mit Nyaleti und Main Edition und versucht nun den Hattrick. Seine aktuelle Hoffnung belegte zuletzt in den englischen 1.000 Guineas Platz neun. Aus Tschechien reist Achird (Bayarsaikhan Ganbat) an, die aber nur zu den Außenseiterinnen gehört.

Erste Chancen besitzt die von Andreas Suborics (Foto) in Köln für das Gestüt Karlshof trainierte No Limit Credit (Clement Lecouvre), die mit dem Schwarzgold-Rennen in Köln das wichtigste Vorbereitungsrennen gewann. Knapp wehrte die Großverdienerin (Gewinnsumme 166.200 Euro) die von Peter Schiergen für das Bielefelder Gestüt Ebbesloh vorbereitete Democracy (Lukas Delozier) ab, die auch in Düsseldorf wieder zu ihren Hauptgegnerinnen gehören dürfte. Eine interessante Saisondebütantin ist Tabera (Filip Minarik), die Dritte aus der „Winterkönigin“ 2019.

Innerhalb des Top-Programms von zwölf Prüfungen (erster Start ist um 11.25 Uhr, die Rennen 1 bis 4 werden auch nach Frankreich übertragen) ist auch der BMW-Preis (12.500 Euro, 2.100 Meter, 6. Rennen gegen 13.55 Uhr) eine Attraktion für die dreijährigen Stuten. Der Henkel-Preis der Diana, der am 2. August an gleicher Stelle entschieden wird, wirft dabei seine Schatten voraus. Elle Memory (Lukas Delozier) hinterließ zuletzt in Dortmund einen starken Eindruck. Außerdem darf man auf Vive en liberte (Adrie de Vries), die Dritte aus dem Schwarzgold-Rennen gespannt sein. Americana (Rene Piechulek) gefiel in einem Listenrennen und vertritt den Formstall der Münchenerin Sarah Steinberg.

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