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Wuppertaler SV beantragt Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

Traditionsverein hofft auf entsprechende Entscheidung des Amtsgerichts.
Der Traditionsverein Wuppertaler SV aus der Regionalliga West hat am Donnerstag (25. Juni) beim Amtsgericht in Wuppertal die Insolvenzeröffnung in Eigenverwaltung beantragt. Verwaltungsrat und Vorstand des ehemaligen Bundesligisten hatten sich zuvor einvernehmlich zu diesem Schritt entschieden. Das Amtsgericht Wuppertal prüft nun, ob es diesem Antrag entsprechen wird. Das bestätigte der Klub am Abend auf seiner Homepage.

„Unser Ziel ist es, das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung durchzuführen“, sagt WSV-Vorstandsmitglied Thomas Richter. „Wir warten nun auf die Entscheidung des Amtsgerichts. Erst danach können wir weitere Details veröffentlichen. Wir werden die Zeit bis dahin nutzen, um die Gespräche mit der Stadt Wuppertal sowie weiteren potentiellen Unterstützern fortzusetzen. Um den WSV für die Zukunft auf Kurs zu halten, benötigen wir jede nur denkbare Unterstützung. Unser Dank gilt in diesem Zusammenhang unserem langjährigen Vereinspräsidenten Friedhelm Runge, der den WSV in diesen schweren Zeiten unterstützt und auf dem Weg der Insolvenz in Eigenverwaltung begleiten wird.“

Finanzvorstand Melanie Drees ergänzt: „Wir wollen den WSV zukunftsfähig machen und haben dafür einen ambitionierten Plan ausgearbeitet, mit dem uns das gelingen kann. Unterstützung erhalten wir dabei von dem erfahrenen und unabhängigen Insolvenzverwalter Ulrich Zerrath.“

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