Startseite / Fußball / 1. Bundesliga / Fortuna Düsseldorf-Vorstand Uwe Klein: „Rösler bleibt Trainer“

Fortuna Düsseldorf-Vorstand Uwe Klein: „Rösler bleibt Trainer“

Nach Abstieg aus der Bundesliga laufen 17 Spielerverträge aus.
Nach dem insgesamt sechsten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga (MSPW berichtete) plant Fortuna Düsseldorf bereits den Neuanfang in der 2. Bundesliga. Wie der neue Sportvorstand Uwe Klein (Foto) schon wenige Stunden nach dem bitteren 0:3 beim 1. FC Union Berlin offiziell bestätigte, wird es „mit Uwe Rösler als Cheftrainer definitiv weitergehen“. Während der Ex-Profi noch bis zum 30. Juni 2021 unter Vertrag steht, laufen bei 17 Spielern die Kontrakte aus.

„Wir wollen zusammen mit Uwe Rösler eine schlagkräftige Mannschaft für die neue Saison zusammenstellen“, kündigte Klein an. Sein Fazit nach dem Abstieg lautete: „Das war ein richtiger Tiefschlag. Wir hatten uns viel vorgenommen, das Ergebnis war aber einfach zu wenig. Wir haben in dieser Saison zu viele Punkte liegengelassen. Wir hätten am letzten Spieltag nicht in dieser Situation sein müssen. Da müssen wir die Schuld bei uns selbst suchen.“

Weitere Stimmen von der Fortuna-Homepage:

Cheftrainer Uwe Rösler: „Es tut mir leid für unsere Fans und den Verein. Wir haben Woche für Woche gekämpft und am Ende nicht geschafft, es über die Linie zu bringen. Wir haben immer am Limit gespielt, aber uns oftmals nicht belohnt. Heute liegen wir durch eine Standardsituation zurück. Dann sind wir unruhig geworden. Das zweite Tor killt uns dann. Unsere Chancen, die wir vorne hatten, haben wir nicht genutzt. Ich fühle mit meinen Spielern mit. In der Kabine habe ich zu ihnen gesagt, dass ich stolz auf sie bin, weil sie alles gegeben haben. Am Ende hat es nicht gereicht.“

Mittelfeldspieler Adam Bodzek: „Wir hatten heute eine große Chance, die Relegation zu erreichen, haben es aber nicht geschafft. Es ist ein Scheißgefühl. Mir tut es vor allem leid für unsere Fans und für die Vereinsmitarbeiter. Wir haben bei der Fortuna sehr viele Leute im und um den Verein, die sich unheimlich ins Zeug legen. Für sie tut es mir leid. Wir müssen auch nicht nach Bremen gucken, wir haben es selbst liegen lassen.“

Abwehrspieler Kaan Ayhan: „Es ist eine große Leere. Ich glaube, wir haben es in den letzten Wochen und Monaten liegengelassen. Hier zu stehen und zu sagen, dass dieser Abstieg unverdient ist, bringt nichts mehr. Insgesamt haben wir diese Saison gute Leistungen gezeigt, die eines Absteigers nicht würdig waren. Natürlich spielen die Nerven in einer solchen Situation eine Rolle. Aber, wenn man sieht, wie wir die Chancen liegen lassen, wie wir immer wieder ausgerutscht sind, wie wir uns selbst im Weg standen, hatte man das Gefühl, dass wir noch zwei Stunden spielen könnten und nichts passiert.“

Quelle (Foto und Stimmen): Fortuna Düsseldorf

Das könnte Sie interessieren:

Rot-Weiss Essen: Auch Winterzugang Maxim Pronichev bleibt

22-jähriger Angreifer geht weiterhin an der Hafenstraße auf Torejagd.

1 Kommentar

  1. Der Vorstand hat mit dem völlig unnötigen Trainerwechsel den ABSTIEG VERSCHULDET.

    Dazu noch die Pokalpleite

    Funkel hat als nachgewiesener Top-Trainer mit einer sehr viel schlechteren Mannschaft 15 Punkte geholt.

    Schlechter als Rösler hat er das nun wirklich nicht machen können.

    Es ist ein Trauerspiel und es gibt nur eine Lösung: Der Vorstand muss gehen.
    Ich bin seit 50 Jahren Fortune. Es ist immer das Gleiche. Ein Trauerspiel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.