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DFL: Auszahlung der Medienerlöse in der Saison 2020/2021 angepasst

Nach den Erfahrungen aus der noch laufenden Spielzeit.
Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat sich das Präsidium der DFL Deutsche Fußball Liga zuletzt eingehend mit den weiteren wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Bundesliga und 2. Bundesliga beschäftigt. Aufgrund der unklaren epidemiologischen Entwicklung besteht mit Blick auf die kommende Saison weiterhin ein Risiko in Bezug auf die Durchführung des Spielbetriebs, zudem werden Bundesliga und 2. Bundesliga voraussichtlich später als ursprünglich geplant in die Spielzeit 2020/21 starten. Das DFL-Präsidium hat daher und auch auf Basis der Erfahrungen aus der noch laufenden Saison 2019/20, deren Spielbetrieb zwischenzeitlich ausgesetzt war, die Auskehrungszeitpunkte und die jeweilige Auskehrungshöhe der Medienerlöse sowie der Einnahmen aus Gruppenvermarktung und Sponsoring für die Saison 2020/21 angepasst.

Mit dieser Maßnahme berücksichtigt das DFL-Präsidium auf Basis kaufmännischer Vorsicht unter anderem den Umstand, dass der Beginn sowie der Abschluss einer unterbrechungsfreien Saison im Vergleich zu den Vorjahren derzeit noch nicht als sicher beurteilt werden können. Die tatsächliche Durchführung von Spieltagen durch die DFL ist jedoch wesentlicher Bestandteil für die Erfüllung vertragsmäßiger Verpflichtungen gegenüber den Partnern und somit Voraussetzung für die endgültige Vereinnahmung von geleisteten Vorauszahlungen der Partner der DFL.

Auch vor dem Hintergrund der Anpassung der Auskehrungszeitpunkte und -höhen hat das DFL-Präsidium zur kurzfristigen Unterstützung vor allem hinsichtlich der Liquidität der Clubs beschlossen, die Regelungen zu Abtretungen von clubindividuellen Anteilen an den Medienerlösen vorübergehend anzupassen. Ausdrücklich unberührt von diesem Entgegenkommen in der aktuellen Ausnahmesituation ist das grundsätzliche Bestreben, auf mittlere Sicht die wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu erhalten und zu verstärken.

Aktuell erfolgt die Zustimmung zur Abtretung von clubindividuellen Anteilen an den Medienerlösen ausschließlich für die laufende und die folgende Saison. Aufgrund der Pandemie-bedingten Herausforderungen soll es den Clubs ab der Saison 2020/21 ermöglicht werden, entsprechende Erlöse auch für die übernächste Saison sicherungshalber abtreten zu können, sofern nachgewiesen werden kann, dass eine solche Abtretung ausschließlich durch die Auswirkungen der Corona-Krise notwendig wird, zum Beispiel durch entfallene Zuschauereinnahmen.

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