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Galopp Dresden: Moonlight Man lässt Markus Klug strahlen

Championjockey Bauyrzhan Murzabayev in Überform: Sechs Siege!
Der dritte Renntag der Saison 2020 auf der Galopprennbahn in Dresden ging am Samstag mit neun Leistungsprüfungen über die Bühne. Zuschauer waren nicht zugelassen, abgesehen von Aktiven und Besitzern. Der Wettumsatz belief sich auf 277.820 Euro. Davon kamen 220.886 Euro aus dem Inland und 56.934 Euro aus dem Ausland.

Der von Markus Klug (Foto) in Köln-Heumar für das Baden-Badener Besitzer-Ehepaar Moser trainierte Moonlight Man (Quote: 40:10) imponierte als souveräner Gewinner im Großen Sommer Preis (12.500 Euro, 1.900 Meter). Unter Jockey Maxim Pecheur (Lohmar) fand der vierjährige Reliable Man-Sohn aus der Zucht des Gestüts Wittekindshof (Rüthen) von Hans-Hugo Miebach an dritter Position ein ideales Rennen vor und setzte sich auf der Zielgeraden schnell von seinen sieben Konkurrenten ab. Der letztjährige Derby-Siebte wurde von Trainer Klug langsam wieder an bessere Aufgaben herangeführt. Nun landete er beim zehnten Start seinen dritten Treffer, der mit 7.000 Euro Prämie belohnt wurde.

„Er ist schon bei uns im Stall, seitdem er ein Jahr alt war. Als Zweijähriger lief er bereits in hoher Klasse. Es ist schön, wenn solch ein Pferd wieder an seine Bestform anknüpfen kann. Ich wollte mich am Ende nicht umschauen, da wir so oft Zweiter waren in großen Rennen“, kommentierte Maxim Pecheur.

Trainer Markus Klug erklärte: „Wir hatten das so besprochen, dass Sibelius vorne und Moonlight Man im Vordertreffen gehen sollte. Dieser hatte an dritter Position einen perfekten Rennverlauf, während es Sibelius am Ende etwas zu weit wurde. Moonlight Man gewann souverän und ist wieder da, wo er im letzten Jahr war.“

Wonnemond erkämpfte sich mit starkem Speed noch Platz zwei gegen den Favoriten Itobo, der außen weite Wege in Kauf nahm. Party Moon hielt sich auf Rang vier gut vor dem lange führenden Sibelius, die anderen Pferde hatten bald keine Chance mehr.

Mit einer beeindruckenden Vorstellung startete die Auenquellerin Golina in ihre Rennlaufbahn. In einem 1.500 Meter-Rennen tat Championjockey Bauyrzhan Murzabayev (Gütersloh) auf der von dem Hoppegartener Trainer Roland Dzubasz erstmals aufgebotenen Call me Big-Tochter nur das Notwendigste. Dann machte sich die 22:10-Chance noch von der Favoritin Tiramisu und Fabula frei. „Wir sind gut in die Partie gekommen und haben ganz leicht gewonnen. Die Stute kann mehr“, berichtete Murzabayev, der in Dresden einen Glanztag erwischte. Der gebürtige Kasache gewann nicht weniger als sechs der neun Rennen.

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