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Preußen Münster: Nächster Einspruch beim DFB-Sportgericht

Verein begründet Schritt mit „Verstößen gegen Grundsätze des Fair Play“.
Der SC Preußen Münster hat beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) fristgerecht Einspruch gegen die Wertung des Drittliga-Duells mit dem SV Meppen eingelegt. Die Begegnung hatte Meppen am Mittwoch 3:0 gewonnen und damit den Abstieg der Preußen in die Regionalliga West besiegelt.

Es ist bereits der vierte Einspruch des Traditionsklubs gegen eine Spielwertung seit dem Re-Start nach der Corona-Pause. Zuvor hatte Münster auch gegen die Niederlagen beim FC Bayern München II (2:3), beim Chemnitzer FC (0:1) und bei Eintracht Braunschweig (0:1) Rechtsmittel eingelegt. Bei den Partien, die der SCP gewonnen hatte oder die mit Unentschieden endeten, hatte der Verein darauf verzichtet, weil ihm dabei kein Nachteil (juristisch „Beschwer“) entstanden war.

Der SC Preußen Münster begründet seine Einsprüche damit, dass „die Austragung der Spiele gegen die Grundsätze des Fair Play und der Chancengleichheit verstoßen habe“. So sei der Verein unter anderem dadurch benachteiligt worden, dass andere Klubs nach der Corona-Pause früher mit dem Training hätten beginnen können/dürfen.

Das zuständige DFB-Sportgericht, das bereits den ersten Preußen-Protest (gegen das Bayern II-Spiel) als unbegründet zurückgewiesen hatte, wird nun auch in Bezug auf die Partie gegen den SV Meppen zunächst Stellungnahmen von den Verfahrensbeteiligten einholen und dann über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden.

Einspruch eingelegt hatten die Münsteraner auch allgemein gegen die Fortsetzung der Saison. Das wurde erst vom DFB-Sportgericht und am Freitag auch vom DFB-Bundesgericht zurückgewiesen.

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