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Galopp Mülheim: Siegerin Tabera fit für „Henkel-Preis der Diana“

Mintchev-Stute landet eindrucksvollen Erfolg – Fünfmal Murzabayev.
Die dreijährige Stute Tabera aus dem Trainingsquartier von Miltcho Mintchev (Delbrück) landete auf der Galopprennbahn in Mülheim/Ruhr einen eindrucksvollen Sieg im BBAG Diana-Trial, dotiert mit 17.000 Euro, zum Totokurs von 40:10. Geritten wurde Tabera, die eine erfolgreiche „Generalprobe“ für den Henkel-Preis der Diana am 2. August in Düsseldorf hinlegte, von Jockey Alexander Pietsch (Bonn), der kurzfristig für den verletzten Filip Minarik (Köln) eingesprungen war.

Tabera siegte Start-Ziel und hatte bei ihrem leichten Volltreffer im Ziel vier Längen Vorsprung vor der 26:10-Favoritin Snow, trainiert von Markus Klug (Köln-Heumar) und geritten von Maxim Pecheur (Lohmar). Dank eines starken Endspurts sicherte sich Snow zumindest noch das zweite Geld vor der ebenfalls von Markus Klug vorbereiteten 125:10-Außenseiterin Sea of Love mit Martin Seidl (Köln) im Sattel.

10.000 Euro betrug die Siegprämie für Taberas Eigner. Zuletzt in den klassischen „German 1.000 Guineas“ in Düsseldorf war die Stute Fünfte. Dabei handelte es sich jedoch um ihren ersten Auftritt in 2020. „Es ist klasse, so leicht zu gewinnen“, schilderte Jockey Pietsch. „Ich bin unverhofft zu diesem Ritt gekommen. An dieser Stelle gute Besserung an Filip. Für Tabera war es der erste Start auf einem weiten Weg. Sie kam mit dieser Distanz prima zurecht.“ Trainer Miltcho Mitchev ergänzte: „Tabera hat sehr viel Klasse gezeigt, was ich auch erwartet hatte. Ich bin sehr happy. Das ist eine sehr gute Stute.“

Pech hatte am Mülheimer Raffelberg die heimische Trainerin Yasmin Almenräder: Ihre hocheingeschätzte Diana-Hoffnung Vive en liberte, die mit dem niederländischen Spitzenjockey Adrie de Vries angreifen sollte, wollte trotz mehrerer Versuche nicht in die Startbox einrücken und musste deshalb kurz vor dem Rennen als Nichtstarterin gemeldet werden. Gleiches war ihr früher schon einmal passiert. So gab es für Trainerin Almenräder und Besitzer Hans Bierkämper (Stall Mandarin/Dortmund) nur wenige Stunden nach dem feinen Erfolg des Mandarin-Hengstes Mc Queen im franzöischen Chantilly einen herben Rückschlag. Ob Vive en liberte nun wie geplant in die mit 500.000 Euro dotierte „Diana“ gehen wird, ist noch unklar.

Im Rahmenprogramm trösteten sich Adrie de Vries und Maxim Pecheur mit jeweils zwei Siegen. Championjockey Bauyrzhan Murzabayev (Gütersloh) schnürte sogar einen Fünferpack und war wieder wieder einmal der erfolgreichste Reiter des Tages. Über zwei Volltreffer durfte sich der seit Saisonbeginn in Mülheim ansässige Trainer Axel Kleinkorres (zuvor Neuss) freuen.

Wetter kassiert mehr als 37.000 Euro in der Viererwette

In der „Wetten, dass…?!? 2.0 Mega-Viererwette der Woche“ schaffte die erstmals von dem Mülheimer Trainer Marian Falk Weißmeier aufgebotene Past Sina in den Farben des Stalles Mara eine Sensation. Zum Toto von 326:10 ließ die Riesenaußenseiterin mit Cecilia Müller Noble Fighter, Wildbeere und Molly le Clou stehen. „Beim letzten Start noch für einen anderen Trainer ging sie von der Spitze aus, das war nicht ideal. Cecilia hat ihr diesmal ein sehr schönes Rennen serviert“, kommentierte Marian Falk Weißmeier.

Die Viererwette wurde nur einmal mit einem Grundeinsatz von 0,50 Euro getroffen und bezahlte 746.859 Euro auf der Basis von zehn Euro Einsatz. Der glückliche Gewinner kassierte damit 37.342 Euro. Er hatte laut Angaben des Veranstalters zehn der insgesamt 13 Pferde in der Viererwette voll kombiniert und für diese Wette mehr als 2.200 Euro eingesetzt. Diese Investition sollte sich jedoch voll auszahlen.

Der Wettumsatz belief sich nach insgesamt zwölf Leistungsprüfungen auf 346.138 Euro. Davon kamen 48.353 Euro aus dem Ausland.

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