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Berlin-Hoppegarten: Feiner Erfolg für Galopper-Trainer Peter Schiergen

Vierjähriger Hengst Quian gewinnt 12.500-Euro-Prüfung


Den mit 12.500 Euro dotierten Hoppegartener Steher-Preis über 2.800 Meter gewann am Sonntag auf der Galopprennbahn in Berlin-Hoppegarten Quian aus dem Trainingsquartier von Peter Schiergen (Foto/Köln). Der vierjährige Hengst, der am Toto 30:10 gewettet wurde, setzte sich im zehnköpfigen Feld gegen die 25:10-favorisierte Ida Alata (Jockey Andrasch Starke/Langenfeld) durch. Auf den dritten Platz kam All for Rome (88:10), geritten vom amtierenden deutschen Jockey-Champion Bauyrzhan Murzabayev (Gütersloh).

Der vor einer Woche noch in einem Hamburger Handicap erfolgreiche Schimmel Quian meisterte den Sprung auf diese Ebene souverän und gewann nach einem Rennen aus dem erweiterten Vordertreffen mit Jockey Lukas Delozier souverän gegen die Favoritin Ida Alata, die noch stark nachsetzte, und All for Rome, die große Szenen hatte. Perfect Pitch rettete Platz vier gegen Lips Queen.

„Er wird von Rennen zu Rennen besser“, erklärte Lukas Delozier. „Vor einer Woche hatte er noch einen Ausgleich II mit 62,5 Kilo gewonnen und jetzt war er auch hier erfolgreich. Er ist ein richtig gutes Pferd, das noch nicht am Zenit angelangt ist. Je weiter die Distanz, desto besser für ihn.“

Erfolgreichster Jockey des Renntages in der Hauptstadt war einmal mehr Bauyrzhan Murzabayev, der dreimal siegte und damit jetzt schon 62 Jahrestreffer auf seinem Konto hat.

Erstmals in dieser Saison wieder fast 1.000 Zuschauer dabei

Beim Renntag auf der Galopprennbahn in Berlin-Hoppegarten durften erstmals in diesem Jahr in begrenzter Anzahl und unter strengen Auflagen Besitzer und Zuschauer dabei sein. Auf dem Rasen vor der Haupttribüne standen ca. 500 zur Wahrung des Mindestabstands markierte Steh- und Picknickplätze zur Verfügung. Neben den Zuschauern wurden 250 am Renntag unmittelbar Beteiligte (Reiter, Trainer, Pferdeführer, Funktionäre und Funktionspersonal) sowie im Bereich der Klub-Tribüne 150 Besitzer, Partner und Renn-Klub Mitglieder zugelassen. Somit durften insgesamt knapp 1.000 Gäste auf der Rennbahn dabei sein.

Der Wettumsatz belief sich nach insgesamt elf Rennen auf 313.995 Euro. Davon kamen 34.127 Euro aus dem Ausland.

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