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Galopp Hannover: Doppelerfolg für Trainer Andreas Wöhler

Majestic Colt gewinnt „Großen Preis vom Gestüt Ittlingen“.


Im sportlichen Höhepunkt der Samstag-Veranstaltung auf der Galopprennbahn in Hannover, dem „Großen Preis vom Gestüt Ittlingen“, siegte der vom amtierenden deutschen Jockey-Champion Bauyrzhan Murzabayev (Gütersloh) gerittene fünfjährige Hengst Majestic Colt.  Der 25:10-Favorit aus dem Trainingsquartier von Andreas Wöhler (Foto/Gütersloh) verwies in dem mit 12.500 Euro dotierten Rennen über 1.400 Meter Zerostress (92:10) und Power Jack (252:10) auf die weiteren Plätze. Der zweitplatzierte vierjährige Hengst Zerostress wird ebenfalls im Wöhler-Quartier vorbereitet.

Akribie vor Arktis – zwei Schimmel unter sich

Die mit riesigen Vorschusslorbeeren nach Hannover gekommene „Engländerin“ Brassica erwischte als 19:10-Favoritin im „Großen Preis von Rossmann“ augenscheinlich einen rabenschwarzen Tag und war schon kurz nach Erreichen der Geraden komplett aus der Partie. Umso mehr konzentrierte sich alles auf die von Beginn an vorne galoppierende Röttgenerin Akribie, die von Maxim Pecheur (Lohmar) bestens bei Laune gehalten wurde und hart an den Rails ihren Strich stetig weiterging. Doch damit aber kaum schon im rettenden Hafen angelangt schien, da auf einmal Arktis gewaltig Druck aufbaute und Meter um Meter näherkam.

Zwei Schimmel also im Endkampf – wie schon vor vier Wochen, als beide bereits ein hannoversches Rennen unter sich ausmachten. Damals war indes alles zugunsten von Arktis ausgegangen, woher auch die zwei Kilo mehr resultierten, die ihr Reiter nun mehr auszuwiegen hatte. Und die natürlich die Chancen von Akribie auf eine erfolgreiche Revanche erhöht hatten, was die Reliable Man-Tochter konsequent nutzte und stets eine halbe Länge Vorteil behielt. Gut verkaufte sich hinter beiden Hauptdarstellerinnen zudem Candy Crash als Dritte. Auch Queen Josephine holte sich noch Geld, da sie vor Perfect Pitch den vierten Platz behauptete.

Wie Trainer Markus Klug (Köln-Heumar) anschließend sagte, könne er sich auch einen künftigen Start von Akribie in Frankreich durchaus vorstellen. Er und Maxim Pecheur zählten, als auf der Neuen Bult nach dem letzten Rennen Bilanz gezogen wurde, ja ohnehin zu den Großgewinnern eines Renntages. Klug sattelte insgesamt drei Sieger, Pecheur gewann sogar vier Rennen.

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