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Wuppertaler SV: Stephan Küsters will noch „drei bis fünf Neue“

Auf Wuppertals neuen Sportlichen Leiter wartet weiterhin viel Arbeit.


Nach zweieinhalbjähriger Pause ist Stephan Küsters (Foto), der neue Sportlicher Leiter beim Wuppertaler SV, zurück auf der Fußball-Bühne. Der 48-Jährige, der zwischen 2012 und 2014 beim ehemaligen Drittligisten SC Preußen Münster Kaderplaner sowie Teammanager war sowie zwischen 2014 und Januar 2018 den Aufschwung beim FC Viktoria Köln als Sportlicher Leiter begleitete, soll nun beim WSV für Aufbruchstimmung sorgen und gleichzeitig Sportvorstand Thomas Richter unterstützen.

„Es fühlt sich gut an, wieder in verantwortungsvoller Aufgabe dabei zu sein“, sagt Küsters im kicker– und MSPW-Gespräch. „Ich war viel unterwegs, habe mir etliche Spiele angeschaut und mich ständig auf dem Laufenden gehalten. In der Zwischenzeit habe ich gehofft, dass ich wieder einen Posten bekomme, freue mich jetzt umso mehr auf die reizvolle Aufgabe.“

Mit WSV-Cheftrainer Alexander Voigt, der damals Co-Trainer bei Viktoria Köln war, hatte Küsters bereits zusammengearbeitet. Mit dem 42-Jährigen wird Küsters nun die Kaderplanung vorantreiben. Insgesamt 18 Spieler haben inzwischen ein gültiges Arbeitspapier. Zwei weiteren Spielern liegt ein Angebot vor, sie zögern aber noch mit der Unterschrift. „Insgesamt wollen wir noch drei bis fünf Spieler holen, um eine gute Rolle zu spielen“, hat der Blondschopf seine Prioritäten fest im Blick. „Das sollen allesamt Spieler sein, die den Kader nicht ergänzen, sondern stärker machen.“

Einer könnte Innenverteidiger Maximilian Dagott sein, der im ersten Testspiel beim Landesligisten SV 09/35 Wermelskirchen (2:0) als Gastspieler eingesetzt wurde. Der 20-Jährige wurde in der Jugend bei Rot-Weiss Essen und beim VfL Bochum ausgebildet und spielte zuletzt für den Nord-Regionalligisten Altona 93 (16 Einsätze). Auch auf der Torhüterposition besteht Handlungsbedarf. Zuletzt stellte sich Rafael Hester (26/TuS Haltern) im Probetraining vor. Gegen Wermelskirchen wurde Schlussmann Luis Klante (21/SC Verl) unter die Lupe genommen.

„2:0 gewonnen, Mund abputzen und weiter geht es“, hatte Küsters keine großen Erkenntnisse gewinnen können. Dass es nach viermonatiger Spielpause noch viel zu tun gibt, liegt auf der Hand. Bereits am Mittwoch, 19 Uhr, steht die Partie beim Oberligisten Ratingen 04/19 auf dem Programm.

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